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Desinfektion mit UVC-Strahlung kann Gesundheit gefährden

In der jetzt veröffentlichten Empfehlung erklärt die Strahlenschutzkommission, dass sie die derzeitige Datenlage der vorliegenden Studien für nicht ausreichend hält, um Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung durch den Einsatz von Fern-UVC-Strahlung im öffentlichen Raum ausschließen zu können.

Antibiotikaresistenz verbreitet sich rasant

Biomedizinische Ingenieure der Duke University haben einen wichtigen Zusammenhang zwischen der Verbreitung von Antibiotikaresistenzgenen und der Entwicklung von Resistenzen gegen neue Medikamente bei bestimmten Krankheitserregern aufgedeckt. Die Forschung zeigt, dass Bakterien, die höheren Antibiotikakonzentrationen ausgesetzt sind, häufig mehrere identische Kopien schützender Antibiotikaresistenzgene aufweisen. Diese duplizierten Resistenzgene sind häufig mit „springenden Genen“, sogenannten Transposons, verknüpft, die sich von Stamm zu Stamm bewegen können. Dies stellt nicht nur einen Mechanismus für die Ausbreitung von Resistenzen dar, sondern das Vorhandensein mehrerer Kopien eines Resistenzgens kann der Evolution auch einen Hebel bieten, um Resistenzen gegen neue Arten von Arzneimitteln zu erzeugen. Die Ergebnisse erschienen am 16. Februar in der Fachzeitschrift Nature Communications

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PwC Studie: Deutsche misstrauen dem Gesundheitssystem

Das Vertrauen der Deutschen in ihr Gesundheitswesen schwindet. Zu diesem Ergebnis gelangt der PwC Healthcare Barometer 2024. Die Zufriedenheit ist dem Bericht zufolge auf einen Tiefstand gesunken. Nur eine Minderheit glaube, dass „die geplanten Reformen daran etwas ändern können. Lediglich acht Prozent der Deutschen seien sehr zuversichtlich, dass die angekündigten Reformen das deutsche Gesundheitssystem voranbringen würden. Und lediglich 25 Prozent bezeichnen sich  laut Studie als eher zuversichtlich. Drei Viertel der Befragten bezeichnen wiederum „das fehlende Fachpersonal als größte Herausforderung der Gesundheitsbranche – mit großem Abstand vor anderen Faktoren wie der Versorgungsqualität (51 Prozent) und der Sicherung der Versorgung im ländlichen Raum (47 Prozent). https://www.pwc.de/de/gesundheitswesen-und-pharma/healthcare-barometer.html

PETP Market Worldwide: Future prospects by 2029

Los Angeles, (United States) – The 2,3-bis((2-mercaptoethyl)thio)-1-propanethiol (PETP) industry is a vast and diverse sector that plays a critical role in various other industries, including manufacturing, construction, pharmaceuticals, automotive, and consumer goods. It encompasses a wide range of products, such as industrial chemicals, polymers, plastics, specialty chemicals, paints and coatings, adhesives, metals, ceramics, and composites. The […] 2,3-bis((2-mercaptoethyl)thio)-1-propanethiol (PETP) Market Worldwide: Latest Industry Trends, Trades, Supply, Demand, Future prospects by 2029

Laborkatastrophe zerstört Karolinska-Proben im Wert von Millionen

Schwedens Karolinska Institutet hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem ein defekter Gefrierschrank jahrzehntelange Forschungsproben im Wert von mehreren Millionen Pfund zerstört hatte. Die betreffenden Proben wurden in Kryotanks aufbewahrt, die mit flüssigem Stickstoff versorgt wurden. Die Katastrophe folgt auf einen früheren Vorfall am New Yorker Rensselaer Polytechnic Institute, bei dem wichtige Forschungsergebnisse verloren gingen, nachdem ein Gefrierschalter ausgeschaltet wurde. Dies führte zu einem Gerichtsverfahren gegen die mit der Reinigung des Labors beauftragte Firma.

Der deutschen Wirtschaft fehlen 545 Milliarden Euro

Vier Jahre Coronapandemie, zwei Jahre Krieg in der Ukraine. Das Institut für Wirtschaft (IW) berechnet in einer neuen Studie, was die Krisen der gesamten Volkswirtschaft gekostet haben. Die Krisen der vergangenen vier Jahre haben in Deutschland zu wirtschaftlichen Ausfällen von insgesamt rund 545 Milliarden Euro geführt. Die Deutschen gaben in dieser Zeit 400 Milliarden Euro weniger für ihren Konsum aus – das sind etwa 4.800 Euro pro Person.

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Quecksilbergehalt im Thunfisch bedroht Ungeborene

Trotz Bemühungen, die Quecksilberemissionen in die Umwelt zu reduzieren, berichten Forscher in den „ Environmental Science & Technology Letters“ von ACS , dass die Werte in Thunfisch seit 1971 unverändert zu sein scheinen. Sie warnen, dass aggressivere Ziele zur Emissionsreduzierung erforderlich seien, um mit der Senkung der Quecksilberwerte in Thunfisch zu beginnen. Umweltschutzmaßnahmen haben weltweit dazu beigetragen, die Quecksilberverschmutzung durch menschliche Aktivitäten wie Kohleverbrennung und Bergbau zu reduzieren. Allerdings können Menschen immer noch Methylquecksilber ausgesetzt sein, und ungeborene Babys und Kleinkinder sind dem höchsten Risiko einer Schädigung ausgesetzt. Methylquecksilber ist eine besonders giftige Chemikalie, die das Nervensystem beeinträchtigt und vermutlich die Hauptform von Quecksilber im Zusammenhang mit Thunfischkontaminationen ist. Daher machten sich die Forscher daran, herauszufinden, ob geringere atmosphärische Emissionen zu geringeren Quecksilberkonzentrationen in den Ozeanen führten, insbesondere des Methylquecksilbers, das in Nahrungsquellen vorkommt, die wie Thunfisch an der Spitze…