Jens Spahn sitzt Maskenaffäre aus
In den Wirren der Corona-Pandemie Anfang 2020 stand Deutschland vor einer beispiellosen Herausforderung. Die Weltwirtschaft brach ein, Grenzen schlossen sich, und das Gesundheitssystem drohte zu kollabieren. Inmitten dieses Chaos übernahm das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) unter Minister Jens Spahn (CDU) die zentrale Rolle bei der Beschaffung von Schutzmasken. Es war eine Zeit, in der schnelles Handeln über Leben und Tod entschied – und in der Entscheidungen, die unter normalen Umständen korrigiert werden könnten, zu bleibenden Narben wurden. Fünf Jahre später, im November 2025, wirft die sogenannte Maskenaffäre weiterhin einen langen Schatten auf die deutsche Politik. Sie ist nicht nur ein Relikt der Krise, sondern ein Mahnmal für systemische Schwächen in der öffentlichen Beschaffung, der politischen Verantwortung und der medialen Aufmerksamkeit. Dieses Editorial beleuchtet die Faktenlage um Jens Spahn und die Beschaffungspolitik des BMG, ohne in Schuldzuweisungen zu verfallen, die den…




