Häusliche Schusswaffenmorde an Kindern haben sich seit 2010 mehr als verdoppelt
Eine alarmierende Studie der University of California, Los Angeles (UCLA) enthüllt, dass fast ein Viertel der Schusswaffenmorde an Kindern und Jugendlichen in den Jahren 2020 und 2021 in den eigenen vier Wänden stattfanden – und bei Kindern unter 12 Jahren sogar fast zwei Drittel. Die Rate solcher häuslichen Tötungsdelikte hat sich seit 2010 mehr als verdoppelt, oft im Kontext von häuslicher Gewalt und Kindesmissbrauch. Die Ergebnisse, veröffentlicht in der renommierten Fachzeitschrift JAMA Surgery, fordern dringend strengere Maßnahmen wie „Red Flag“-Gesetze und verbesserte Screening-Prozesse, um Schusswaffen aus risikoreichen Haushalten zu entfernen. Hintergrund: Eine unterschätzte Bedrohung im eigenen Heim Während Massenerschießungen und öffentliche Waffengewalt die Schlagzeilen dominieren, bleiben häusliche Schusswaffenmorde an Kindern und Jugendlichen weitgehend im Dunkeln. Dennoch sind sie eine der führenden Ursachen für Kindheitstodesfälle in den USA, wo Schusswaffen seit 2020 die häufigste Todesursache für Kinder und Jugendliche darstellen. Die…
