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Häusliche Schusswaffenmorde an Kindern haben sich seit 2010 mehr als verdoppelt

Eine alarmierende Studie der University of California, Los Angeles (UCLA) enthüllt, dass fast ein Viertel der Schusswaffenmorde an Kindern und Jugendlichen in den Jahren 2020 und 2021 in den eigenen vier Wänden stattfanden – und bei Kindern unter 12 Jahren sogar fast zwei Drittel. Die Rate solcher häuslichen Tötungsdelikte hat sich seit 2010 mehr als verdoppelt, oft im Kontext von häuslicher Gewalt und Kindesmissbrauch. Die Ergebnisse, veröffentlicht in der renommierten Fachzeitschrift JAMA Surgery, fordern dringend strengere Maßnahmen wie „Red Flag“-Gesetze und verbesserte Screening-Prozesse, um Schusswaffen aus risikoreichen Haushalten zu entfernen. Hintergrund: Eine unterschätzte Bedrohung im eigenen Heim Während Massenerschießungen und öffentliche Waffengewalt die Schlagzeilen dominieren, bleiben häusliche Schusswaffenmorde an Kindern und Jugendlichen weitgehend im Dunkeln. Dennoch sind sie eine der führenden Ursachen für Kindheitstodesfälle in den USA, wo Schusswaffen seit 2020 die häufigste Todesursache für Kinder und Jugendliche darstellen. Die… 

Nierenkrebsfälle werden sich bis 2050 verdoppeln

Veränderbare Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Rauchen, Bewegungsmangel, Diabetes und Bluthochdruck werden voraussichtlich zu den Hauptursachen für einen starken Anstieg der Nierenkrebsfälle gehören und sich in den nächsten 25 Jahren weltweit verdoppeln. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die kürzlich in der Zeitschrift European Urology veröffentlicht wurde . Im Jahr 2022 wurden weltweit fast 435.000 neue Nierenkrebsfälle und 156.000 Todesfälle registriert. Forscher des Fox Chase Cancer Center waren Teil eines internationalen Teams, das herausfand, dass sich diese Zahlen bis 2050 möglicherweise verdoppeln könnten, wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen. Zu den wichtigsten Ergebnissen der Überprüfung zählen:

Mikrobiota-Analyse von Rohkost-Katzennahrung deckt Gesundheitsrisiken auf

Eine neue Studie, veröffentlicht in Communications Biology, wirft ein Schlaglicht auf die mikrobiellen Risiken kommerzieller Rohkost-Katzennahrung, insbesondere gefriergetrockneter Produkte, und unterstreicht die potenziellen Gefahren für Katzen und ihre Besitzer. Die Untersuchung, durchgeführt von Guillaume Reboul, Aaron C. Malkowski und Laura B. Goodman, zeigt, dass rohe Katzennahrung eine Vielzahl pathogener Bakterien und Antibiotikaresistenzgene (ARGs) enthält, die ernsthafte Gesundheitsrisiken bergen. Besonders alarmierend: Gefriergetrocknete Produkte, die oft als sicherer gelten, weil sie bei Raumtemperatur verkauft werden, weisen ähnlich hohe Risiken auf wie gefrorene Rohkost. Hintergrund: Der Boom der Rohkost-Diäten Seit über 30 Jahren gewinnen rohe Diäten für Haustiere, bekannt als BARF (Bone and Raw Food), an Popularität. Befürworter betonen Vorteile wie bessere Verdauung, gestärktes Immunsystem und verbessertes Erscheinungsbild von Haustieren. Studien, wie die von Buff et al., bestätigen, dass Rohkost die Nährstoffbedürfnisse von Katzen und Hunden oft besser deckt als konventionelles Futter. Dennoch… 

Kisunla (Donanemab): EU-Zulassung für neues Alzheimer-Medikament mit besonderem Therapieansatz

Die Europäische Kommission hat mit Kisunla (Wirkstoff: Donanemab) das zweite innovative Alzheimer-Medikament nach Leqembi (Lecanemab) für den europäischen Markt freigegeben. Beide Präparate verfolgen einen vielversprechenden Ansatz: Sie greifen gezielt Amyloid-Plaques im Gehirn von Betroffenen im Frühstadium der Erkrankung an und können so den Krankheitsverlauf moderat verzögern. Im Gegensatz zu bisherigen Behandlungen, die lediglich Symptome lindern, wirken Kisunla und Leqembi am ursächlichen Krankheitsprozess.[1][2][4][7] Kisunla zeichnet sich durch eine monatliche Infusion aus, die zeitlich begrenzt werden kann – die Therapie wird beendet, sobald die schädlichen Proteinablagerungen weitgehend entfernt sind. Hingegen ist Leqembi als durchgehende Dauertherapie angelegt und erfordert zweiwöchentliche Gaben. Studienergebnisse zeigen, dass ein Großteil der Kisunla-Patienten nach sechs bis 18 Monaten keine nachweisbaren Ablagerungen mehr im Gehirn aufweist, sodass eine Pausierung möglich wird.[2] Allerdings profitieren nur bestimmte Patientengruppen: Kisunla darf ausschließlich bei Menschen im Frühstadium von Alzheimer eingesetzt werden – etwa… 

USA: Opioid-Krise erreicht die Kinder

Aktuelle US-amerikanische Forschungsdaten zeigen eine besorgniserregende Entwicklung bei medizinischen Notrufen im Zusammenhang mit einer Opioid-Exposition bei Kindern und Jugendlichen. Besonders auffällig ist der Anstieg bei den 11- bis 13-jährigen: Zwischen 2019 und 2023 hat sich die Zahl der entsprechenden Rettungsdiensteinsätze national mehr als verdoppelt – von 255 auf 553 Fälle jährlich. Im Gegensatz dazu ging die Zahl der Einsätze im Teenager-Alter ab 2022 leicht zurück, was auf die ersten Wirkungen von Präventionsmaßnahmen oder gesellschaftlichen Trends hindeuten könnte. Die Ergebnisse, vorgestellt auf dem diesjährigen Kongress der American Academy of Pediatrics in Denver, beruhen auf einer Auswertung von NEMSIS-Daten, die deutschlandweit Rettungseinsätze erfassen. Die Analyse differenziert zwischen Mittelschulkindern und älteren Jugendlichen, da sich Altersmuster, Geschlechterverteilung und Schweregrad der klinischen Verläufe klar unterscheiden. Im jüngeren Segment sind Mädchen mit über 60 Prozent der Fälle überrepräsentiert und zeigen zudem häufiger eine kritischere Erkrankung; fast… 

Die drohende Finanzielle Instabilität der GKV: Kumulierte Defizite und Ausgabensteigerungen seit 2015

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Deutschland verzeichnet seit 2015 eine anhaltende Verschlechterung ihrer finanziellen Lage, gekennzeichnet durch kumulierte Defizite in Höhe von rund 25 Milliarden Euro bis 2024 sowie eine Prognose weiterer Defizite von 13,8 Milliarden Euro für 2025. Die Ausgaben stiegen in diesem Zeitraum von 204,5 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf 341,4 Milliarden Euro prognostiziert für 2025, während die Einnahmen des Gesundheitsfonds von 200,5 Milliarden Euro auf 294,7 Milliarden Euro wuchsen, was zu einer wachsenden Lücke führt. Diese Entwicklung resultiert aus einer Diskrepanz zwischen Ausgabenwachstum und Einnahmeentwicklung, die durch steigende Leistungsausgaben, demografische Faktoren und externe Belastungen wie Migration verstärkt wird. Die Analyse basiert auf offiziellen Daten des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), des Statistischen Bundesamts (Destatis) und des GKV-Schätzerkreises. Kumulierte Finanzentwicklung der GKV seit 2015 Seit 2015 haben die Ausgaben der GKV kontinuierlich zugenommen, mit einem jährlichen Wachstum von… 

Streaming-Markt: Hohe Wechselbereitschaft und Preisdruck dominieren – Folgen für den deutschen  Healthcare Markt

Der deutsche Streaming-Markt zeigt Anzeichen von Sättigung, mit einer hohen Bereitschaft der Nutzer, Abonnements zu kündigen, und einem starken Fokus auf günstige Einstiegsangebote sowie werbefinanzierte Modelle. Eine bevölkerungsrepräsentative Studie der TH Köln und der Bauhaus-Universität Weimar, durchgeführt im Juni 2025 mit 1.030 Teilnehmern, beleuchtet diese Dynamiken. Die Ergebnisse deuten auf einen intensiven Wettbewerb hin, in dem Anbieter wie Netflix und Amazon Prime Video durch starke Kundenbindung punkten, während kleinere Dienste wie Disney+ oder WOW mit höheren Kündigungsabsichten kämpfen. Die Befragten nutzen im Durchschnitt fast zweieinhalb Streaming-Dienste und geben monatlich nicht mehr als 28 Euro aus. Die Nutzungsdauer bleibt weitgehend stabil, was Wachstum durch intensivere Inhaltsverbrauche erschwert. Etwa ein Viertel der Nutzer hat im vergangenen Jahr ein Abonnement gekündigt, und 61 Prozent schließen Abos gelegentlich nur für spezifische Inhalte wie Serien ab, um sie danach wieder zu beenden. Günstige Einstiegsangebote sind… 

Candida-Infektionen: Toxin-Dosierung entscheidet über Besiedlung oder Krankheit

Ein internationales Forschungsteam aus Zürich, Jena und Paris hat neue Erkenntnisse über den Hefepilz Candida albicans veröffentlicht, die für die Behandlung von Pilzinfektionen wegweisend sein könnten. Die Studie, erschienen in Nature Microbiology, zeigt, dass das Toxin Candidalysin nicht nur Infektionen auslöst, sondern auch in geringen Mengen dem Pilz hilft, die Mundschleimhaut unauffällig zu besiedeln. Eine fein abgestimmte Toxinmenge ist entscheidend, damit der Pilz das Immunsystem umgeht und langfristig im Mund überlebt. Candida albicans ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Mikrobioms, kann jedoch bei Immungeschwächten schwere Infektionen verursachen. In seiner fadenförmigen Hyphenform produziert der Pilz Candidalysin, ein Protein, das Wirtszellen angreift. Die Forschenden fanden heraus, dass eine minimale Toxinproduktion dem Pilz erlaubt, sich in der Mundschleimhaut zu verankern, ohne eine starke Immunreaktion auszulösen. Zu viel Toxin führt hingegen zu Entzündungen, die den Pilz schnell eliminieren. Die Studie verglich zwei Pilzstämme: Der… 

BlackRock setzt auf Ripple XRP Technologie – Folgen für den globalen Healthcare Markt

In einer Entwicklung, die die Finanzwelt aufmischt, haben Ripple und die Tokenisierungsplattform Securitize eine Partnerschaft angekündigt, die es Inhabern der tokenisierten Treasury-Fonds von BlackRock und VanEck ermöglicht, ihre Anteile rund um die Uhr in den Stablecoin RLUSD umzutauschen. Diese Integration, die am 23. September 2025 offiziell bestätigt wurde, betrifft die Fonds BUIDL von BlackRock und VBILL von VanEck, die zusammen ein Volumen von über zwei Milliarden US-Dollar verwalten. Es handelt sich um einen der ersten praktischen Einsätze eines Stablecoins in institutionellen Produkten, der traditionelle Anleihen mit der Geschwindigkeit und Flexibilität der Blockchain verbindet. Die Ankündigung unterstreicht den wachsenden Einfluss von Ripple im Bereich der digitalen Assets und könnte den XRP-Markt beleben, indem sie die Nutzung des zugrunde liegenden XRP-Ledgers fördert. Der Fonds BUIDL, BlackRocks USD Institutional Digital Liquidity Fund, tokenisiert kurzfristige US-Staatsanleihen und hat seit seinem Start im März 2024… 

Ein Leben ohne Google: Der Preis für unabhängigen Journalismus

Seit Jahren ist Google die unangefochtene Macht im digitalen Raum – ein Tor zur Welt des Wissens, der Information und der Vernetzung. Doch was passiert, wenn dieses Tor für einige plötzlich verschlossen wird? Bei LabNews Media LLC erleben wir genau diese Realität. Unsere kritische Berichterstattung, insbesondere über Themen wie die Verbindungen zwischen Donald Trump und Jeffrey Epstein sowie die von Google selbst bestätigte Zensur von Webseiten unter der Biden-Administration, hat Konsequenzen nach sich gezogen. Unsere Webseite wird zwar von Google gecrawlt, doch unsere Inhalte – insbesondere die kritischen – werden kaum noch indexiert. Ob in Deutschland oder weltweit: Unsere Artikel sind bei Google faktisch unsichtbar geworden. Dies ist kein Zufall, sondern ein Schlag gegen unabhängigen Journalismus. Unsere Berichterstattung ist unbequem, weil sie Fragen stellt, die mächtige Akteure lieber unbeantwortet lassen würden. Doch anstatt uns zu beugen, ziehen wir unsere Schlüsse.…