Merck & Co. plant milliardenschweres Sparprogramm mit 6.000 Stellenstreichungen
Der US-Pharmakonzern Merck & Co. hat ein umfassendes Sparprogramm angekündigt, um bis Ende 2027 jährliche Einsparungen von drei Milliarden US-Dollar (ca. 2,6 Milliarden Euro) zu erzielen. Im Rahmen dieser Maßnahmen sollen etwa 6.000 Stellen in den Bereichen Verwaltung, Vertrieb und Forschung abgebaut werden, wie das Unternehmen in Rahway mitteilte. Zusätzlich sind Anpassungen bei der Immobilienpräsenz und im Produktionsnetzwerk geplant. Die Einsparungen sollen in die Entwicklung neuer Medikamente und Wachstumsfelder reinvestiert werden, um die strategische Neuausrichtung des Konzerns voranzutreiben. Hintergrund des Programms sind mehrere Herausforderungen: Der Umsatz im zweiten Quartal 2025 sank um zwei Prozent auf 15,8 Milliarden US-Dollar, verfehlte damit die Analystenerwartungen von 15,89 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn fiel von 5,8 auf 5,4 Milliarden US-Dollar, obwohl der bereinigte Gewinn pro Aktie von 2,13 US-Dollar die Prognosen (2,01 US-Dollar) übertraf. Besonders belastend war ein 55-prozentiger Umsatzrückgang des HPV-Impfstoffs Gardasil auf 1,1…
