CRISPR-basierter Diagnosetest erkennt Krankheitserreger im Blut ohne Amplifikation
Rashid Bashir, Professor für Bioingenieurwesen und Dekan des Grainger College of Engineering, leitete ein Forscherteam in einem Projekt, das zu einer neuen Technologie führte, die eine schnelle und hochempfindliche Erkennung multiresistenter Bakterien und anderer Krankheitserreger in niedrigen Konzentrationen ermöglicht. Diese Forschung wurde in einem Artikel in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) vorgestellt. Forscher haben einen CRISPR-basierten Test entwickelt, der geringe Mengen an pathogenem Erbgut im Blut schnell nachweist. Dies geschieht ohne Nukleinsäureamplifikation. Bei CRISPR/Cas-basierten Diagnosetests binden Leit-RNAs an pathogene DNA oder RNA. Dadurch werden Cas-Enzyme aktiviert und spalten die Reporter-Nukleinsäuren, die beim Spalten fluoreszieren. Die CRISPR-basierte Einzeltechnik erkennt jedoch ohne einen Vorverstärkungsschritt keine Pathogene in geringen Konzentrationen. Bashirs Team entwickelte einen CRISPR-basierten Diagnosetest, der diesen Amplifikationsschritt umgeht, indem er zwei CRISPR/Cas-Einheiten zu einem Komplex namens CRISPR-Cascade kombiniert. Eine Einheit enthält…

