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Neuartige Methode kombiniert Herzbiopsie und Geräteimplantation

Die Endomyokardbiopsie (EMB) ist eine wertvolle Methode zur Diagnose einer Reihe von Herzerkrankungen, birgt jedoch aufgrund ihres invasiven Charakters ein Komplikationsrisiko. Forscher haben nun eine Möglichkeit gefunden, eine EMB des rechten Ventrikels (RV)-Septums unter Ausnutzung der Vorteile von dreidimensionalen, gekrümmten Reizleitungssystem-Schrittmacherhüllen (CSP) mit der anschließenden Implantation implantierbarer elektronischer Geräte (CIED, Geräte wie Herzschrittmacher oder Defibrillatoren zur Regulierung des Herzrhythmus) unter Verwendung derselben Hülle zu kombinieren. Zwei Artikel in Heart Rhythm , dem offiziellen Journal der Heart Rhythm Society, der Cardiac Electrophysiology Society und der Pediatric & Congenital Electrophysiology Society, die von Elsevier herausgegeben werden, belegen die Durchführbarkeit und Sicherheit dieser neuartigen Methode. Die EMB birgt ein Komplikationsrisiko von bis zu 3 %. Sie wird normalerweise nur durchgeführt, wenn nichtinvasive Methoden keine definitive Diagnose oder die erforderliche Histologie liefern, was zu Verzögerungen bei der Diagnose führen kann. Dieses neuartige, rationalisierte Verfahren… 

LMU entdeckt neues Malaria-Medikament

Das LMU Das Team identifizierte den Chromatin-Remodeller PfSnf2L (ein Proteinkomplex, der die Zugänglichkeit der DNA für die Transkription reguliert) als einen entscheidenden Regulator in der Regulierung von Genen, die für verschiedene Entwicklungsstadien des Erregers von Bedeutung sind. „Unsere Forschung zeigt, dass PfSnf2L für P. falciparum essentiell ist, um die Genexpression dynamisch anzupassen“, erklärt Maria Theresia Watzlowik, Erstautorin der Studie. https://www.nature.com/articles/s41586-025-08595-x

EMA validates indication extension application for Aspaveli® for treatment of C3G and primary IC-MPGN

Sobi® and Apellis Pharmaceuticals today announced the European Medicines Agency (EMA) has validated an indication extension application for Aspaveli® (pegcetacoplan) for the treatment of C3 glomerulopathy (C3G) and primary immune complex membranoproliferative glomerulonephritis (IC-MPGN), which are rare, chronic kidney diseases with no approved treatments. The submission includes positive data from the Phase 3 VALIANT study. The study met its primary endpoint demonstrating a statistically significant and clinically meaningful 68% (p<0.0001) proteinuria reduction in pegcetacoplan-treated patients compared to placebo. At week 26, results were consistent agross subgroups, including disease type, age, and transplant status.

GKV-Defizit 2024 bei über sechs Milliarden Euro

Das Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat sich nach vorläufigen Zahlen der größten Kassenverbände im Jahr 2024 auf mehr als sechs Milliarden Euro belaufen – und lag damit deutlich höher als zuletzt erwartet. Das berichtet das Nachrichtenportal Politico. Konkret meldete demnach der Verband der Ersatzkassen (unter anderem TK, Barmer und DAK) ein Minus von 2,5 […] GKV-Defizit 2024 bei über sechs Milliarden Euro

Neue Therapie könnte HIV in Uganda wirksam bekämpfen

Eine multinationale, multiinstitutionelle Studie unter der Leitung von Forschern des Weill Cornell Medicine ergab bei einer Patientenpopulation in Uganda kaum natürliche Resistenz gegen eine neue HIV-Therapie namens Lenacapavir. Die  am 30. Januar im Journal of Antimicrobial Chemotherapy veröffentlichte Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass Lenacapavir ein wirksames neues Mittel im weltweiten Medikamentenarsenal gegen HIV sein könnte. In Uganda leben etwa 1,5 Millionen Menschen mit HIV. „Unsere Daten zeigen, dass nur 1,6 % der untersuchten Personen mit HIV-Stämmen leben, die bekannte, mit Lenacapavir assoziierte Resistenzmutationen aufweisen“, sagte die leitende Autorin  Dr. Guinevere Lee,  Assistenzprofessorin für Virologie in der Medizin an der Weill Cornell Medicine. „Das ist wichtig, weil es zeigt, dass Lenacapavir wahrscheinlich gegen in Ostafrika zirkulierende HIV-Stämme wirksam ist.“ Seit den 1990er Jahren konnten HIV-Medikamentenkombinationen, die auf verschiedene Phasen im Lebenszyklus des Virus abzielen, die Viruslast bei Patienten auf… 

Researchers Develop Self-Protecting Nanoparticles for Effective Treatment of Colorectal Cancer

A team of researchers led by Prof. Jin-Wook Yoo from Pusan National University, Republic of Korea, developed a unique drug delivery strategy for CRC therapy. In their exciting work, they proposed a drug delivery strategy by enclosing CRC cell-activated nanoconjugates (CTNCs) inside an alginate (Alg) matrix for highly specific and localized drug release. Prof. Yoo explains, „The main aim of this study is to develop CTNCs-in-alginate (Alg/ CTNCs) by synthesizing a hyaluronic acid (HA)-Poly (D, L-lactide-co-glycolide) (PLGA)-irinotecan (IRI) copolymer (HPI), followed by self-assembly for nanoconjugate formation and incorporation into an alginate matrix for highly CRC-specific oral drug delivery that bypasses the systemic circulation“. This paper was made available online on 3rd January 2025 and to be published in Volume 505 of the Chemical Engineering Journal on 1st February 2025.

Oncolytics Biotech: PEI gibt grünes Licht für planmäßige Fortsetzung der Bauchspeicheldrüsenkrebs-Studie

Über GOBLET Das GOBLET (Gastrointestinaler TumOrs erforscht die BehandlungskomBinationen mit dem onkolytischen Reovirus peLarEorep und anTi-PD-L1) ist eine Phase-1/2-Studie mit mehreren Indikationen bei fortgeschrittenen oder metastasierten gastrointestinalen Tumoren. Die Studie wird an 17 Zentren in Deutschland durchgeführt und wird von der AIO-Studien-gGmbH geleitet. Die co-primären Endpunkte der Studie sind die objektive Ansprechrate (ORR) und/oder die Krankheitskontrollrate sowie die Sicherheit. Zu den wichtigsten sekundären und explorativen Endpunkten gehören zusätzliche Wirksamkeitsuntersuchungen und die Bewertung potenzieller Biomarker. In den Kohorten mit Bauchspeicheldrüsen- und Analkrebs wurden günstige Sicherheits- und positive klinische Wirksamkeitssignale festgestellt. Über die GOBLET-Kohorte 5 Die modifizierte FOLFIRINOX (mFOLFIRINOX)-Kohorte der Phase-1/2-GOBLET-Studie wurde entwickelt, um neu diagnostizierte Patienten mit metastasiertem duktalem Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse zu untersuchen, die mit Pelareorep + mFOLFIRINOX mit oder ohne Atezolizumab behandelt wurden. Zur Bewertung der Sicherheit und Verträglichkeit der beiden Behandlungsarme – pelareorep + mFOLFIRINOX + Atezolizumab und pelareorep + mFOLFIRINOX… 

Oncolytics Biotech® Advances Key Pancreatic and Anal Cancer Trials

Oncolytics Biotech® Inc. (NASDAQ: ONCY) (TSX: ONC), a leading clinical-stage company specializing in immunotherapy for oncology, continues to make good progress in 2025 with key regulatory and clinical advancements, reinforcing pelareorep’s potential in hard-to-treat cancers. Oncolytics is pleased to highlight two significant developments for its immunotherapy, pelareorep: the safety and regulatory clearance to advance enrollment in its pancreatic cancer study and the recent presentation of new efficacy and safety data at the 2025 American Society of Clinical Oncology (ASCO) Gastrointestinal Cancers Symposium in late January.

Boehringer’s zongertinib receives Priority Review from U.S. FDA

Boehringer Ingelheim today announced that the U.S. Food and Drug Administration (FDA) has granted Priority Review to its new drug application for zongertinib (BI 1810631) for the treatment of adult patients with unresectable or metastatic non-small cell lung cancer (NSCLC) whose tumors have HER2 (ERBB2) mutations and who have received prior systemic therapy. The FDA grants Priority Review to applications for drugs that would offer significant improvements in the treatment, diagnosis, or prevention of serious conditions, with action expected within six months compared to 10 months under standard review. The Prescription Drug User Fee Act (PDUFA) action date is in the third quarter of 2025.

Antibiotikaverbrauch in Deutschland steigt deutlich

Im Jahr 2023 wurden insgesamt 36,1 Millionen Packungen Antibiotika im Wert von 792,1 Millionen Euro zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgerechnet. Damit liegen die Verordnungszahlen nun erstmals wieder über dem präpandemischen Niveau des Jahres 2019. Das zeigt eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) auf Basis der Arzneimittelverordnungsdaten aller GKV-Versicherten. Nach einem Rückgang der Antibiotikaverordnungen in den sogenannten Corona-Jahren 2020 und 2021 stiegen die Verordnungen 2022 wieder, lagen aber weiterhin unter dem präpandemischen Niveau. Im Jahr 2022 betrug die Anzahl der Verordnungen noch 30,5 Millionen, 2023 stiegen diese dann um 18,4 Prozent an. Somit lagen die Verordnungen der aktuellen Auswertung zufolge um 6,1 Prozent höher als vor der Pandemie im Jahr 2019. Der Anteil der Verordnungen von Reserveantibiotika blieb trotz des insgesamt wieder steigenden Antibiotikaeinsatzes seit 2020 relativ stabil bei 43,4 Prozent. In absoluten Zahlen liegen die Verschreibungen…