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Kinder: Frühschläfer haben eine größere mikrobielle Vielfalt in der Darmflora

Forscher der Abteilung für Kinderrehabilitation in China haben erhebliche Unterschiede in der Darmflora von Kindern festgestellt, die früh zu Bett gehen, im Vergleich zu denen, die lange aufbleiben. Die Studie ergab, dass Kinder mit früheren Schlafenszeiten eine größere mikrobielle Vielfalt in ihrer Darmflora hatten. Frühere Studien haben gezeigt, dass ausreichend Schlaf die schulischen Leistungen und das körperliche Wachstum verbessert und mit einem gesünderen BMI-Wert einhergeht. Die aktuelle Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Schlafverhalten von Kindern und ihrer Darmflora. Eine Genomanalyse ergab, dass Kinder, die früh zu Bett gingen, einen höheren Bestand bestimmter nützlicher Darmbakterien hatten. Insbesondere Akkermansia muciniphila war in der Gruppe, die früh zu Bett ging, deutlich häufiger anzutreffen. Weitere erhöhte Bakterienwerte bei Frühschläfern waren Holdemania filiformis, Firmicutes-Bakterium CAG-95, Streptococcus sp. A12, Weissella confusa, Clostridium sp. CAG-253, Alistipes finegoldii und Eubacterium siraeum. Darüber hinaus waren die Werte von… 

Semaglutid und ReCET reduzieren Insulintherapiebedarf bei Diabetes

Eine bahnbrechende Studie, die auf der UEG Week 2024 vorgestellt wurde, untersucht eine neuartige Behandlungsstrategie für Typ-2-Diabetes (T2D), die das Potenzial hat, den Bedarf an Insulintherapie erheblich zu reduzieren oder sogar ganz zu eliminieren[1]. Diese innovative Herangehensweise kombiniert ein neuartiges Verfahren namens ReCET (Re-Cellularization via Electroporation Therapy) mit dem Medikament Semaglutid. ReCET ist eine Prozedur, die unter tiefer Sedierung durchgeführt wird und darauf abzielt, die Empfindlichkeit des Körpers gegenüber seinem eigenen Insulin zu verbessern[1]. Nach der ReCET-Behandlung folgten die Studienteilnehmer einer zweiwöchigen isokalorischen Flüssigdiät, bevor sie schrittweise mit der Einnahme von Semaglutid begannen, bis zu einer Dosis von 1mg pro Woche[1]. Semaglutid ist ein Medikament aus der Klasse der GLP-1-Rezeptor-Agonisten, das zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und als Mittel zur Gewichtsreduktion eingesetzt wird[3]. Es wirkt, indem es die Insulinausschüttung erhöht, die Glucagonfreisetzung senkt, die Magenentleerung verzögert und den Appetit reduziert[4]. Die… 

ReCET with semaglutide may eliminate insulin dependency in type 2 diabetes

Groundbreaking research presented today at UEG Week 2024 reveals a promising new treatment strategy for type 2 diabetes (T2D) that could significantly reduce or even eliminate the need for insulin therapy. This innovative approach, which combines a novel procedure known as ReCET (Re-Cellularization via Electroporation Therapy) with semaglutide, resulted in the elimination of insulin therapy for 86% of patients. Globally, T2D affects 422 million people, with obesity recognised as a significant risk factor. While insulin therapy is commonly used to manage blood sugar levels in T2D patients, it can result in side effects such as weight gain and further complicate diabetes management. A need therefore exists for alternative treatment strategies. The first-in-human study included 14 participants aged 28 to 75 years, with body mass indices ranging from 24 to 40 kg/m². Each participant underwent the ReCET procedure under deep sedation,… 

Kanton Zürich und Stiftungen vertiefen Zusammenarbeit

Das Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich und der Verband SwissFoundations haben ihr bereits zweites Stiftungsgespräch durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die optimale Gestaltung der Zusammenarbeit. Als ausschlaggebend wurden gemeinsame Ziele und möglichst früher Austausch benannt.     Das Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich und der Verband SwissFoundations haben sich am 1. Oktober im Kraftwerk/Impact […] Kanton Zürich und Stiftungen vertiefen Zusammenarbeit

ETH bleibt eine der weltweit besten Universitäten

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) belegt den elften Platz im neuesten Hochschul-Ranking von Times Higher Education (THE). Auf Platz eins steht die Universität Oxford. Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne landet auf Platz 32, die Universität Zürich auf dem 80. Rang.     Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) belegt laut einer Medienmitteilung zum dritten Mal in […] ETH bleibt eine der weltweit besten Universitäten

UZH entwickelt neuronale Sensoren für die Landwirtschaft

Forschende der Universität Zürich (UZH) und des Politecnico Turin entwickeln Sensoren und Chips für den Einsatz in der Landwirtschaft. Die lernenden neuronalen Systeme sollen Feuchtigkeit, Temperatur und pH-Wert messen, um Bewässerung und Düngemittelgabe steuern zu können.   Forschende der Universität Zürich (UZH) entwickeln ein neuronales Netzwerk, das Feuchtigkeit, Temperatur und pH-Wert auf landwirtschaftlichen Flächen messen […] UZH entwickelt neuronale Sensoren für die Landwirtschaft

Background: World Health Summit (WHS) 2024 Berlin

Der World Health Summit (WHS) 2024 findet vom 13. bis 15. Oktober in Berlin unter dem Motto „Building Trust for a Healthier World“ statt[1][2]. Als eine der bedeutendsten internationalen Plattformen für globale Gesundheitsfragen bringt der WHS jährlich über 3.000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern zusammen, darunter führende Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft[1][5]. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz, des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und des WHO-Generaldirektors Tedros Adhanom Ghebreyesus[1][2]. Dies unterstreicht die hohe politische Relevanz und internationale Bedeutung des Gipfels. Zentrale Themen des WHS 2024 umfassen die Finanzierung globaler Gesundheitslösungen, Antibiotikaresistenzen, Strategien für Frauen- und Kindergesundheit, den Zusammenhang zwischen Klima und Gesundheit, die Förderung junger Führungskräfte sowie den Einsatz künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen[2][4]. Diese Schwerpunkte spiegeln die drängendsten globalen Gesundheitsherausforderungen wider. Ein besonderer Höhepunkt wird die Präsentation der ersten Finanzierungsrunde der WHO… 

WHO: Gesundheit auch in moderneren Ländern in Gefahr

Zum Start des World Health Summit in Berlin an diesem Sonntag warnen einige Gesundheitsminister und der WHO-Chef angesichts der vielen gleichzeitigen Krisen vor Rückschritten beim Engagement für globale Gesundheit. „Trotz großer Fortschritte in der Wissenschaft und dem rapiden Zuwachs an Innovationen ist unsere Gesundheit in Gefahr, selbst in den hoch entwickelten Ländern“, schreiben Bundesgesundheitsminister Karl […] Minister und WHO: Gesundheit auch in moderneren Ländern in Gefahr

Neues Injektionsmittel zur Vorbeugung und Behandlung von Hypoglykämie

Diabetiker nehmen Insulin, um einen hohen Blutzuckerspiegel zu senken. Wenn der Glukosespiegel jedoch zu stark absinkt – etwa durch zu viel Insulin oder zu wenig Zucker –, kann es zu Hypoglykämie kommen, die zu Schwindel, kognitiven Beeinträchtigungen, Krampfanfällen oder Koma führen kann. Um diesen Zustand zu verhindern und zu behandeln, berichten Forscher in ACS Central Science über die Verkapselung des Hormons Glucagon. In Versuchen an Mäusen wurden die Nanokapseln aktiviert, als der Blutzuckerspiegel gefährlich abfiel, und stellten den Glukosespiegel schnell wieder her. Glucagon ist ein Hormon, das der Leber signalisiert, Glukose in den Blutkreislauf freizusetzen. Es wird normalerweise als Injektion verabreicht, um schwerer Hypoglykämie bei Diabetikern entgegenzuwirken. Eine Notfallinjektion von Glucagon kann den Blutzuckerspiegel zwar in etwa 30 Minuten korrigieren, aber Formulierungen können instabil und wasserunlöslich sein. In einigen Fällen zerfällt das Hormon beim Mischen für Injektionen schnell und verklumpt… 

Pflegeheime schränken Leistungen wegen Personalmangel ein

63 Prozent der ambulanten Dienste und Pflegeheime haben ihre Leistungen in den vergangenen sechs Monaten aus personellen Gründen eingeschränkt. Das geht aus der Zwischenauswertung einer Umfrage des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) hervor, über die der „Spiegel“ berichtet. 87 Prozent der befragten ambulanten Anbieter erklärten, dass sie neue Kunden ablehnen mussten. 47 […] Pflegeheime schränken Leistungen wegen Personalmangel ein