Eosinophile als potenzielles Ziel bei Chordom-Therapie identifiziert
Peking – Forschende der Capital Medical University in Peking haben in einer Studie gezeigt, dass Eosinophile – eine Art weißer Blutkörperchen – das Wachstum von Chordomen unterdrücken. Niedrige Eosinophilenzahlen im Blut und im Tumorgewebe korrelieren mit höherer Tumorproliferation, aggressiverem Verlauf und erhöhter Rezidivrate. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Eosinophile ein vielversprechendes Ziel für immuntherapeutische Ansätze bei diesem seltenen und therapieresistenten Tumor darstellen könnten. Die Studie erschien im Chinese Neurosurgical Journal. Chordome sind seltene, langsam wachsende Tumore mit schlechter Prognose, hoher Rezidivneigung und begrenzten Behandlungsoptionen. Konventionelle Strahlen- und Chemotherapie wirken oft nur unzureichend, und die chirurgische Entfernung ist durch die Nähe zu kritischen Strukturen erschwert. Neue Therapieansätze sind daher dringend erforderlich. Das Forschungsteam um Prof. Liu Pinan (Beijing Neurosurgical Institute) und Dr. Wang Bo (Beijing Tiantan Hospital) untersuchte den Einfluss von Eosinophilen auf die Tumorprogression. Eosinophile regulieren Immunantworten durch Zytokinsekretion…

