FAQ: Pestizide und Krebsrisiko in Deutschland – Wissenswertes und aktuelle Erkenntnisse
Pestizide, auch als Pflanzenschutzmittel bekannt, werden in der Landwirtschaft eingesetzt, um Schädlinge, Unkräuter und Krankheiten zu bekämpfen. Sie gelten als notwendig für die Ertragsicherung, bergen jedoch potenzielle Gesundheitsrisiken, insbesondere ein erhöhtes Krebsrisiko durch chronische Exposition. Epidemiologische Studien deuten auf Zusammenhänge mit bestimmten Krebsarten hin, wie Non-Hodgkin-Lymphomen, Leukämien, Prostatakrebs und Blasenkrebs. Eine exakte Quantifizierung der „belegten“ Fälle ist jedoch schwierig, da Krebs multifaktoriell entsteht und kausale Zuschreibungen selten absolut bewiesen werden können. Dieser FAQ-Artikel basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Daten (Stand: Dezember 2025) und fasst evidenzbasierte Erkenntnisse zusammen. 1. Wie viele belegte Krebsfälle infolge von Pestiziden gibt es in Deutschland? Es gibt keine offizielle, exakte Zahl für Krebsfälle, die direkt und ausschließlich auf Pestizidexposition zurückgeführt werden können. Krebs entsteht durch eine Kombination aus genetischen, umweltbedingten und Lebensstilfaktoren, weshalb eine präzise Zählung kausaler Fälle nicht möglich ist. Stattdessen basieren Schätzungen auf epidemiologischen Studien,…

