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Prostatakrebs: Die innovativsten Therapien

Die Behandlung von Prostatakrebs hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht, mit innovativen Therapieansätzen und spezialisierten Behandlungszentren, die neue Hoffnung für Betroffene bieten. Innovative Therapieansätze Ein vielversprechender neuer Wirkstoff namens KMI169 wurde von Forschern der Universität Freiburg entwickelt. Dieser Hemmstoff richtet sich gezielt gegen das Enzym KMT9, das bei der Entstehung von Prostatakrebs eine zentrale Rolle spielt. Besonders bemerkenswert ist seine Wirksamkeit bei therapieresistenten Krebsformen, die gegen herkömmliche Behandlungen nicht mehr ansprechen[6][7]. Die Klinik für Nuklearmedizin in Fulda bietet seit Januar 2024 die PSMA-Radioligandentherapie an. Diese innovative Behandlung nutzt radioaktive Substanzen, die gezielt Tumorzellen angreifen und dabei das umliegende gesunde Gewebe weitgehend verschonen. Obwohl keine vollständige Heilung möglich ist, kann diese Therapie die Lebensqualität verbessern und das Leben verlängern[5]. Spezialisierte Behandlungszentren Die Martini-Klinik in Hamburg hat sich als weltweit führendes Zentrum für Prostatakrebs etabliert. Mit einem einzigartigen System von… 

Bluttest prognostiziert Überlebenschancen von Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs

Ein Bluttest, der bei der Diagnose eines metastasierten Prostatakrebses durchgeführt wird, kann vorhersagen, welche Patienten wahrscheinlich auf die Behandlung ansprechen und am längsten überleben. Er kann Ärzten dabei helfen zu entscheiden, welche Patienten die Standardbehandlung erhalten sollten und welche von riskanteren, aggressiveren Studien zu neuen Medikamenten profitieren könnten. Die Forschungsergebnisse, die Teil einer klinischen Studie der Phase 3 sind, die teilweise vom National Cancer Institute (NCI) der National Institutes of Health finanziert wird, wurden gerade in JAMA Network Open veröffentlicht . Die Forschung nutzte CellSearch (Menarini, Inc.), eine von der FDA zugelassene Flüssigbiopsietechnologie des Norris Comprehensive Cancer Center, um CTCs in Blutproben zu erkennen und zu messen. Patienten mit mehr CTCs hatten eine kürzere mittlere Überlebensdauer und ein höheres Sterberisiko während des Untersuchungszeitraums. Bei Patienten mit mehr CTCs war auch das „progressionsfreie Überleben“ kürzer, d. h. die Zeitspanne, in der… 

Abnehmmittel: Wirkung, Unterschiede, Risiken

Sie sind en Vogue und versprechen purzelnde Kilos. Doch gibt es Unterschiede in der Wirksamkeit zwischen verschiedenen Abnehmmitteln? Und wie wirken die Präparate? Aktuelle Studien und Forschungsergebnissen belegen, dass es tatsächlich Unterschiede in der Wirksamkeit zwischen verschiedenen Abnehmmitteln gibt. Tirzepatid (Mounjaro) scheint derzeit die stärkste Wirkung beim Gewichtsverlust zu zeigen. In Studien führte es zu einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von über 20% des Körpergewichts[1][2]. Semaglutid (Wegovy, Ozempic) zeigt ebenfalls eine hohe Wirksamkeit mit einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von 15% in klinischen Studien[1]. Orlistat, ein älteres Medikament, führt zu einem deutlich geringeren Gewichtsverlust von etwa 3-4 kg im Vergleich zu Placebo[3]. Wirkungsmechanismen Tirzepatid und Semaglutid gehören zur Gruppe der GLP-1-Rezeptoragonisten. Sie ahmen die Wirkung des körpereigenen Hormons GLP-1 nach, unterdrücken den Appetit und verlangsamen die Magenentleerung[2][4]. Orlistat hingegen hemmt die Fettaufnahme im Darm und wirkt somit über einen anderen Mechanismus[3]. Nebenwirkungen und Langzeitwirkung… 

Studie: Guter Sex durch gutes Selbstwertgefühl

Eine Langzeitstudie der Universitäten Zürich und Utrecht konnte eine dynamische Wechselwirkung zwischen Selbstwertgefühl und sexueller Zufriedenheit bestätigen. Die Ergebnisse geben Impulse für Massnahmen zur Verbesserung des sexuellen Wohlbefindens. Verschiedene Theorien gehen davon aus, dass Menschen mit einem höheren Selbstwertgefühl in der Regel auch befriedigendere sexuelle Beziehungen haben und dass sich beides gegenseitig beeinflusst. Bisher wurde jedoch wenig untersucht, wie sich diese Wechselwirkung im Laufe der Zeit entwickelt. Eine neue Studie, die auf einer bundesweit repräsentativen Stichprobe von über 11’000 deutschen Erwachsenen basiert, liefert hierzu interessante Erkenntnisse. In dieser Studie wurde von Forschenden der Universitäten Zürich (UZH) und Utrecht Daten analysiert, die über einen Zeitraum von 12 Jahren erhoben wurden. «Menschen mit einem höheren Selbstwertgefühl neigen dazu, nicht nur häufiger sexuell aktiv zu sein, sondern auch eine grössere Zufriedenheit mit ihren sexuellen Erlebnissen zu empfinden», erklären die Autorinnen Elisa Weber und… 

B1 Pill for Alzheimer Disease

A completely different approach to stopping the progression of Alzheimer’s disease pioneered by a research institute based in Westchester County, NY is now being tested nationwide. The Burke Neurological Institute (BNI), an affiliation of Weill Cornell Medicine, in partnership with the Alzheimer’s Disease Cooperative Study (ADCS) at University of California San Diego and Columbia University Irving Medical Center, have launched a national clinical trial to investigate the therapeutic potential of a BNI and Weill Cornell Medicine-developed form of benfotiamine, a synthetic version of vitamin B1 (thiamine), as a treatment for mild cognitive impairment (MCI) and early Alzheimer’s disease (AD). The BenfoTeam trial (The Phase 2A-2B study) taking place at 50 sites across the U.S. will evaluate the effects of benfotiamine on cognitive function and whether high doses benefit people 50-89 with mild AD and MCI. The trial is funded by… 

Proteins in foods suppress gut tumors

Researchers led by Hiroshi Ohno at the RIKEN Center for Integrative medical sciences (IMS) in Japan have discovered that food antigens like milk proteins help keep tumors from growing in our guts, specifically the small intestines. Experiments revealed how these proteins trigger the intestinal immune system, allowing it to effectively stop the birth of new tumors. The study was published in the scientific journal Frontiers in Immunology. Food antigens get a lot of negative press because they are the source of allergic reactions to foods such as peanuts, shellfish, bread, eggs, and milk. Even when they don’t lead to allergic reactions, these antigens—along with the many others found in plants and beans—are still considered foreign objects that need to be checked out by the immune system. Ohno and his team have previously reported that food antigens activate immune cells in… 

Antidepressants may improve brain function

Researchers have found that SSRI (Selective Serotonin Reuptake Inhibitors) antidepressants have the potential to improve certain cognitive functions, such as verbal memory. They measured brain function in patients before and after taking the SSRI escitalopram and correlated this to a drop in the level of one of the serotonin receptors in the brain and to cognitive improvements during treatment. This work is presented for the first time at the ECNP Conference in Milan, after recent publication in the journal Biological Psychiatry. Serotonin is often described as a ‘feel good’ chemical, and higher levels of serotonin circulating in the brain contribute to a sense of well-being, and can ease clinical depression in most sufferers. There are several serotonin receptors in the brain, and all will serve to regulate well-being by regulating circulating serotonin’s interaction with the brain. However, this work concentrated… 

PFAS: Hohes Gesundheitsrisiko für Babys

PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) stellen eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit von Babys dar. Diese synthetischen Chemikalien, auch als „Ewigkeitschemikalien“ bekannt, können auf verschiedene Weise die Entwicklung und das Wohlbefinden von Säuglingen beeinträchtigen. Exposition und Übertragung Babys sind PFAS bereits vor der Geburt ausgesetzt. Diese Chemikalien können die Plazentaschranke passieren und vom mütterlichen Blutkreislauf in den fetalen Kreislauf gelangen[4]. Nach der Geburt setzt sich die Exposition durch das Stillen fort, da PFAS in der Muttermilch nachgewiesen wurden[2][4]. Auswirkungen auf das fetale Wachstum Studien haben gezeigt, dass eine erhöhte PFAS-Belastung der Mutter mit einem verringerten Geburtsgewicht des Neugeborenen assoziiert ist[4]. Dies könnte auf Veränderungen im Fettsäurestoffwechsel zurückzuführen sein, möglicherweise durch die Aktivierung des PPAR-Rezeptors im Zellkern[4]. Beeinträchtigung der Immunfunktion Eine der schwerwiegendsten Auswirkungen von PFAS auf Babys ist die Beeinträchtigung der Immunfunktion. Studien haben gezeigt, dass eine erhöhte PFAS-Exposition mit… 

Lebensmittel: Niedriger Nutri-Score erhöht Herzinfarkt-Risiko

In einem Artikel, der am 11. September 2024 in Lancet Regional Health – Europe veröffentlicht wird , berichten Forscher des Nutritional Epidemiology Research Team (CRESS-EREN), mit Mitgliedern von Inserm, Inrae, Cnam, Université Sorbonne Paris Nord und Université Paris Cité, in Zusammenarbeit mit Forschern der Internationalen Agentur für Krebsforschung (WHO-IARC), von einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Verzehr von Lebensmitteln, die innerhalb der europäischen Kohorte EPIC auf der Nutri-Score-Skala (neue Version 2024) weniger günstig abschneiden. Insgesamt wurden 345.533 Teilnehmer der Kohorte, verteilt auf 7 europäische Länder und 12 Jahre lang beobachtet, in die Analysen einbezogen. Der Nutri-Score wurde 2017 in Frankreich (und seitdem in 6 weiteren europäischen Ländern) offiziell eingeführt. Ziel ist es, schnelle Informationen über die Nährwertqualität von Lebensmitteln und Getränken bereitzustellen, um den Verbrauchern zu helfen und sie zu ermutigen, diese zu vergleichen und diejenigen auszuwählen,… 

Schimmel befällt Astronauten der ISS

In der Vergangenheit  gab es in vielen Raumfahrzeugen  Probleme mit unbeabsichtigtem mikrobiellem Wachstum, da sie – ähnlich wie ein normales Zuhause auf der Erde – dazu neigen, die von Menschen abgegebene Feuchtigkeit einzufangen. Auf der ISS wird Staub normalerweise von den Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten erzeugt. Wenn diese schwebenden Partikel jedoch nicht kontrolliert werden, können sie eine Reihe von negativen Gesundheitsproblemen für die Besatzung verursachen, wie Asthma oder Allergien, und Baumaterialien und Ausrüstung beschädigen.  Um sicherzustellen, dass die Staubwerte an Bord der ISS sorgfältig kontrolliert werden, müssen Astronauten jede Woche die Schutzgitter reinigen, die die Filter des Belüftungssystems der Raumstation abdecken. Im Rahmen dieser Studie wurden vier einzelne Vakuumbeutelproben des bei diesen Hausarbeiten gesammelten Staubs zur Untersuchung an Dannemillers Team geschickt.  Nachdem die Proben zwei Wochen lang bei unterschiedlicher relativer Luftfeuchtigkeit inkubiert worden waren, um ein Szenario zu simulieren,…