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Intervallfasten erhöht Herzinfarktrisiko um 91 Prozent

Eine Analyse von über 20.000 Erwachsenen in den USA ergab, dass Menschen, die ihre Nahrungsaufnahme auf weniger als 8 Stunden pro Tag beschränkten, ein höheres Risiko hatten, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, als Menschen, die über 12–16 Stunden pro Tag verteilt aßen.  Die vorläufiger Studie wurde auf den  Epidemiology and Prevention?Lifestyle and Cardiometabolic Scientific Sessions 2024 der American Heart Association vom 18. bis 21. März in Chicago vorgestellt. Die Analyse ergab: Menschen, die dem Muster folgten, ihre gesamte Nahrung weniger als 8 Stunden pro Tag zu sich zu nehmen, hatten ein um 91 % höheres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Das erhöhte Risiko eines kardiovaskulären Todes wurde auch bei Menschen mit Herzerkrankungen oder Krebs beobachtet. Bei Menschen mit bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen war eine Essdauer von mindestens 8, aber weniger als 10 Stunden pro Tag auch mit einem um 66 % höheren Risiko… 

Phase III clinical trial of pediatric subjects with PMM2-CDG begins crossover to open label epalrestat

STURGIS, Mich., March 18, 2024 /PRNewswire/ — Maggie’s Pearl, a collaboration between Perlara, Maggie’s Cure, and the Mayo Clinic, announced that the Phase III trial of oral epalrestat therapy in pediatric subjects with PMM2-CDG (formerly, Congenital Disorder of Glycosylation Type 1a) has been green-lighted to transition to open label. All study subjects on placebo may transition to open label epalrestat at their 15-month study visit. The principal investigator, study team, participants, and their families remain blinded to original treatment assignments until all subjects reach their 15-month visit. Administered by the Mayo Clinic, the clinical trial is a prospective, single-center, randomized, double-blind, placebo-controlled study. In December 2021, the Food and Drug Administration notified Maggie’s Pearl that the Phase III clinical trial in 40 patients with PMM2-CDG could proceed. The trial recruited 38 study subjects and closed enrollment in November 2023. The… 

AWMF fordert weiterhin Tierversuche

Die Bedeutung der KI scheint bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) noch nicht angekommen zu sein: In einer Presseerklärung fordert sie faktisch die Fortsetzung von Tierversuchen im Dienste der Medizin. In einer am 1. März publizierten Erklärung heißt es: „Der Referentenentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes und des Tiererzeugnisse-Handels-Verbotsgesetzes enthält keine Lösungen zur Auflösung von Rechtsunsicherheiten, was weiterhin negative Auswirkungen auf die tierexperimentelle Forschung haben wird. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) kritisiert dies und sieht es als notwendig an, eine weitere Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung vorzunehmen“. Und die AWMF weiter: „Die Kritik der AWMF bezieht sich insbesondere auf §17 Absatz 2 mit den darin enthaltenden verschärften Strafen, ohne Rechtssicherheit für Forschende zu schaffen. „Es ist zu befürchten, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich zukünftig nicht mehr dazu… 

Neue Therapie: Phagen statt Antibiotika

Eine langjährige Forschung von Universität Zürich und Eidgenössischer Technischer Hochschule Zürich über Phagen gegen Harnwegsinfektionen geht 2024 in die klinische Phase. Dabei soll geklärt werden, ob Phagen womöglich effektiver gegen Harnwegsinfektionen wirken als Antibiotika.   Forschende der Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich arbeiten laut einem Bericht der UZH an Phagen-Therapien gegen […] Zürcher Forschende setzen bei Blasenentzündungen auf Phagen

BPI: Personalisierte Impfung gegen Herpes Zoster möglich

Personalisierte Impfungen sollen bestimmte Personengruppen vor schweren Erkrankungen bewahren. Dafür entwickeln pharmazeutische Unternehmen in der Impfforschung spezielle Impfstoffe, veränderte Impfdosen und spezifische Impfrouten. Ein Beispiel ist der Impfstoff gegen Gürtelrose (Herpes Zoster). Dieser wurde gezielt zum Schutz älterer Menschen entwickelt. Ein Beispiel für einen gezielt für ältere Menschen entwickelten Impfstoff ist der Totimpfstoff gegen Herpes Zoster, umgangssprachlich Gürtelrose genannt. Die ansteckende Erkrankung wird wie Windpocken durch Varizella-Zoster-Viren hervorgerufen. Hat man in jüngeren Jahren Windpocken gehabt, nisten sich diese Viren in den Nervenzellen im Körper ein. Etwa 99,5 Prozent der über 50-Jährigen tragen das Virus im Nervensystem. Wird das Immunsystem schwächer – zum Beispiel bei älteren Menschen – können diese Viren wieder aktiv werden und einen schmerzhaften Ausschlag, die Gürtelrose, hervorrufen. Die stechenden und brennenden Nervenschmerzen können nach Abklingen des Hautausschlags noch längere Zeit andauern. Der Totimpfstoff gegen Herpes Zoster enthält… 

Europäische Therapieempfehlungen für ALL

Wichtigstes Instrument der Verbesserung von Diagnostik und Therapie bei akuter lymphatischen Leukämie (ALL)  sind prospektive akademische Studien, also Studien, die sich mit der Überprüfung einer vor Studienbeginn definierten Fragestellung über die Wirksamkeit einer Behandlungsmethode befassen und unabhängig von der pharmazeutischen Industrie geplant werden. In Deutschland übernimmt diese Aufgabe seit Jahrzehnten die German Multicenter Study Group for Adult ALL, kurz GMALL, eine der weltweit größten Studiengruppen für diese Erkrankung mit Sitz am Universitätsklinikum Frankfurt. Unter Leitung von Dr. Nicola Gökbuget, Oberärztin der dortigen Medizinischen Klinik 2, Schwerpunkt Hämatologie/Onkologie, wurden nun Konsensus-Empfehlungen der führenden europäischen Expertinnen und Experten für die ALL des Erwachsenen erstellt. Die Leitlinie bündelt damit erstmals die europäische Expertise. Die Ergebnisse des European LeukemiaNet (ELN) wurden als zweiteiliger Special-Report Ende Januar bzw. Anfang Februar 2024 in dem renommierten US-amerikanischen Fachjournal Blood veröffentlicht. Publikationen:Nicola Gökbuget, Nicolas Boissel, Sabina Chiaretti, Herve… 

a doctor holding an mri result of the brain

AD/PD: BioArctic präsentiert neue Daten zu Lecanemab

BioArctic und Eisai werden auf der Internationalen Konferenz 2024 über Alzheimer- und Parkinson-Krankheiten (AD/PD) neue Daten zu Lecanemab präsentieren. Die Konferenz findet vom 5. bis 9. März in Lissabon, Portugal, statt. Dort wird Lecanemab in sechs Vorträgen vorgestellt, darunter in einem mündlichen Vortrag von BioArctic-Gründer Prof. Lars Lannfelt.

FDA Grants Fast Track Designation to 9MW2821

Mabwell (688062.SH), an innovative biopharmaceutical company with entire industry chain, announces that its self-developed novel ADC drug targeting Nectin-4 (R&D Code: 9MW2821) has been granted Fast Track Designation (FTD) by the U.S. Food and Drug Administration (FDA) for the treatment of advanced, recurrent, or metastatic esophageal squamous cell carcinoma (hereinafter referred to as „ESCC“).

Tränenflüssigkeit verrät Schlaganfall-Risiko

Forschende der Uni Bonn haben einen nicht-invasiven, schmerzfreien Ansatz entwickelt, der eine Schlaganfall-Gesundheitsrisikobewertung durch Tränenflüssigkeit, Mitochondrien als lebenswichtigen Biosensor und eine KI-gestützte Dateninterpretation nutzt. „Mitochondrien sind in jeder Zelle unseres Körpers vorhanden und fungieren als lebenswichtiger Partner und strenger Beobachter, ob mit unserer Gesundheit alles stimmt.“, erklärt Olga Golubnitschaja, Leiterin der Forschungsgruppe für 3P (prädiktive, präventive und personalisierte) Medizin des Universitätsklinikums Bonn (UKB). „Wenn etwas nicht in Ordnung ist, melden sich die Mitochondrien durch Mitophagie und signalisieren an alle Systeme, dass wir ein gesundheitliches Problem haben. Diese Signale sind objektiv anhand von Flüssigbiopsien messbar.“ Durch die nicht-invasive und für den Betroffenen schmerzfreie Entnahme der Tränenflüssigkeit, kann somit ein individuelles Profil der Patienten und Patientinnen erstellt werden. Publikation: Olga Golubnitschaja et al.; The paradigm change from reactive medical services to 3PM in ischemic stroke: A holistic approach utilising tear fluid multi-omics,…