Neue Prädiktoren für Metastasen bei Patienten mit frühem Bauchspeicheldrüsenkrebs
Forscher am Weill Cornell Medicine haben zusammen mit einem internationalen Team Leberbiopsien verwendet, um zelluläre und molekulare Marker zu identifizieren, mit deren Hilfe sich möglicherweise vorhersagen lässt, ob und wann sich Bauchspeicheldrüsenkrebs auf die Leber oder andere Stellen, beispielsweise die Lunge, einer Person ausbreitet. Die am 28. Juni in Nature Medicine veröffentlichte Studie geht davon aus, dass Informationen aus einer Leberbiopsie – einer kleinen Gewebeprobe, die für Laboranalysen entnommen wird – bei der Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs den Ärzten dabei helfen können, die Behandlung, wie etwa lebergerichtete Immuntherapien, individuell anzupassen, bevor die Krebszellen die Möglichkeit haben, Metastasen zu bilden. Nur 10 Prozent der Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs überleben mehr als zwei Jahre nach der Diagnose. „Wenn wir den Zeitpunkt und den Ort der Metastasen vorhersagen können, könnte das einen echten Wendepunkt in der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs bedeuten, insbesondere bei Patienten mit hohem…





