Klimaextreme behindern die frühe Entwicklung junger Vögel
Neue Forschungsergebnisse der Universität Oxford zeigen, dass Kälteeinbrüche und Starkregen das Wachstum von Kohlmeisen-Nestlingen in Großbritannien hemmen und ihre Überlebenschancen verringern können. Ein früherer Brutbeginn scheint jedoch viele dieser wetterbedingten Auswirkungen abzumildern. Die Studie stützt sich auf 60 Jahre Daten von über 80.000 wildlebenden Kohlmeisen in den Wytham Woods bei Oxford, kombiniert mit täglichen historischen Wetteraufzeichnungen. Die Forscher ermittelten die kältesten, nassesten und heißesten Tage jeder Brutsaison und zählten, wie viele davon in bestimmte Entwicklungsphasen fielen, um deren Einfluss auf die Körpermasse der Nestlinge beim Flüggewerden (Verlassen des Nests) zu untersuchen – ein wichtiger Indikator für deren Überleben. Die Forscher fanden heraus, dass extreme Kälte in der ersten Woche nach dem Schlüpfen besonders schädlich ist, während starker Regen den Jungvögeln mit zunehmendem Alter noch mehr zusetzt. Beide Ereignisse reduzieren ihr Gewicht beim Flüggewerden um bis zu 3 %. Wenn jedoch…



