„In dieser Untersuchung wurde der Zusammenhang zwischen zirkulierendem FGF21 und klinisch-pathologischen Befunden bei papillärem Schilddrüsenkarzinom untersucht. Methoden: Diese analytische Querschnittsuntersuchung wurde an Patienten mit papillärem Schilddrüsenkrebs in der Seyyed Shirazi Endokrinologieklinik in Gorgan, Iran, durchgeführt. Es wurden Labordaten, einschließlich demografischer Daten, Ultraschall- und Pathologieberichte sowie FGF21-Werte erhoben. Die Daten wurden mit SPSS 25 ausgewertet. Die Normalverteilung wurde mit den Tests von Kolmogorov-Smirnov und Shapiro-Wilk bewertet. Gruppenunterschiede wurden mit Chi-Quadrat, t-Test für unabhängige Stichproben und Mann-Whitney-U-Tests bewertet. Ein p-Wert von weniger als 0,05 wurde als signifikant angesehen. Ergebnisse: In dieser Untersuchung waren 83 % der Patienten weiblich, und das mittlere±SD-Alter betrug 42,51±13,28 Jahre. Die mittleren±SD und FGF21-Konzentrationen bei 49 Patienten betrugen 716,41±458,7, der Median lag bei 489 pg/ml, und 24 (49%) Patienten gehörten zur Gruppe mit hohem FGF21-Wert. Es bestand kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem FGF21-Spiegel und dem Alter (P=0,95), dem Geschlecht (P=>0,99), der Tumorgröße (P=0,68), dem Tumorstadium (P=>0,99), der Lymphadenopathie (P=>0,99), der Lymphknotenmetastasierung (P=0,24), den Triglyceriden (P=0,93), dem Gesamtcholesterin (P=0,47), dem LDL (P=0,08) und dem HDL (P=0,08). Die FGF21-Werte waren jedoch signifikant mit dem Nüchternblutzucker (P=0,03), dem Body-Mass-Index (BMI) (P=<0,0001), der kapsulären Invasion (P=0,001), der lymphovaskulären Beteiligung (P=0,0001) und dem TIRADS-Score (Thyroid Imaging Reporting and Data System) (P=0,02) verbunden. Darüber hinaus erwiesen sich hohe FGF21-Werte als 78,95 % sensitiv und 70 % spezifisch für eine kapsuläre Invasion. Schlussfolgerung: Unsere Studie zeigte, dass FGF21 mit schwereren klinisch-pathologischen Merkmalen von papillärem Schilddrüsenkrebs wie kapsulärer Invasion, lymphovaskulärer Beteiligung, TIRADS-Score und BMI assoziiert ist.“
Auswirkungen des Serumspiegels des Fibroblasten-Wachstumsfaktors 21 auf die klinisch-pathologischen Befunde bei papillärem Schilddrüsenkarzinom
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