Peking (Labnews Media LLC) – Ein Forschungsteam unter Leitung von Puwen Wei hat einen allgemeinen Ansatz zur effizienten Batch-Überprüfung beliebiger Signaturen auf Blockchains entwickelt. Das Verfahren nutzt speicherfreundliche inkrementelle überprüfbare Berechnungen (IVC) und ist speziell für Blockchain-Umgebungen optimiert. Es löst den bisherigen Leistungsengpass bei der Signaturprüfung, der durch steigende Transaktionsvolumen entsteht.
Bestehende SNARK-basierte Methoden erfordern hohen Rechen- und Speicheraufwand und behindern insbesondere die Teilnahme ressourcenbeschränkter Geräte. Das neue Schema ermöglicht die gleichzeitige Verarbeitung einer beliebigen Anzahl von Signaturen und erlaubt die inkrementelle Generierung von IVC-Beweisen bereits während des Empfangs der Signaturen – ideal für latenzkritische Blockchain-Anwendungen.
Als konkrete Umsetzung präsentiert das Team eine Batch-Verifizierung für ECDSA-Signaturen. Auf einer Intel i7-11800H-CPU (2,3 GHz, 8 Kerne, 16 GB RAM) erreicht das Verfahren eine Beschleunigung des Verifizierers um das 3- bis 48-fache bzw. bis zum 240-fachen gegenüber dem Einzelprüfungs-Basisansatz. Bei größeren Chargen liegt die Beschleunigung zwischen dem 21- und 174-fachen. Der maximale Speicherverbrauch bleibt dabei unter 1 GB.
Die Arbeit wurde am 15. April 2026 in der Zeitschrift Frontiers of Computer Science (herausgegeben von Higher Education Press und Springer Nature) veröffentlicht. DOI: 10.1007/s11704-025-41269-5. Zukünftige Anwendungen könnten unter anderem die Authentifizierung von Bildern im Zeitalter generativer KI umfassen.
