Freiburg/Berlin (Labnews Media LLC) – Dr. med. Götz Fabry, Akademischer Oberrat am Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, erhält in diesem Jahr den Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in der Hochschulmedizin. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird vom Stifterverband und dem Medizinischen Fakultätentag (MFT) vergeben.
Die Jury würdigte vor allem das langjährige, hochengagierte und nachhaltige Engagement von Fabry für die Weiterentwicklung der medizinischen Ausbildung. Seine Lehrveranstaltungen verbinden die Vermittlung psychosozialer Grundlagen mit der Förderung wissenschaftlicher Kompetenzen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer professionellen ärztlichen Identität. Besonders hervorgehoben wurde seine Arbeit bei der curricularen Entwicklung, darunter der Aufbau eines longitudinalen Kommunikationscurriculums und die federführende Gestaltung der Lehrveranstaltung „Wissenschaftliches Denken und Handeln“.
Prof. Martina Kadmon, Präsidentin des MFT und Jury-Vorsitzende, erklärte, Fabry verbinde in herausragender Weise wissenschaftliche Fundierung, persönliche Haltung und curriculare Gestaltung. Er habe in Freiburg Maßstäbe in der Vermittlung kommunikativer und wissenschaftlicher Kompetenzen gesetzt und trage seine Expertise weit über die eigene Fakultät hinaus.
Der Preis soll die besondere Bedeutung exzellenter Lehre für die Qualität der Hochschulmedizin sichtbar machen und einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren. Gleichzeitig soll die Qualität der Lehre als zentrales Exzellenzkriterium für Medizinische Fakultäten etabliert werden.
Fabry ist seit 2001 in der Lehre tätig und hat durch interaktive und dialogorientierte Formate Studierende früh für zentrale Aspekte des ärztlichen Handelns sensibilisiert. Seine Arbeit umfasst auch die Ausbildungsforschung und die Stärkung der Medizindidaktik als wissenschaftliches Fach.
