Ursula und Heiko von der Leyen: EU-Fördermittel und Interessenkonflikte
Ursula von der Leyen, seit 2019 Präsidentin der Europäischen Kommission, steht im Zentrum von Debatten über potenzielle Interessenkonflikte aufgrund der beruflichen Verbindungen ihres Ehemanns Heiko von der Leyen zur Pharmaindustrie. Der Mediziner und Professor hat seit 2020 als Medizinischer Direktor bei dem US-amerikanischen Biotech-Unternehmen Orgenesis Inc. gearbeitet, das sich auf Zell- und Gentherapien spezialisiert hat. Obwohl Orgenesis EU-Fördermittel für Forschungsprojekte erhalten hat, gibt es keine nachweisbaren direkten Verbindungen zu Pfizer, dem Pharma-Riesen, mit dem die EU während der Pandemie Verträge im Wert von Milliarden Euro abschloss. Dennoch haben Kritiker, darunter Abgeordnete des Europäischen Parlaments, wiederholt auf mögliche Beeinflussungen hingewiesen, insbesondere im Kontext der Impfstoffbeschaffung. Ursula von der Leyen, eine ausgebildete Ärztin mit einem Master in Public Health, hat ihre Karriere in der Politik vor allem in der deutschen CDU verbracht. Vor ihrer Rolle in der EU-Kommission war sie von 2013…
