Akustische Biomarker verbessern gezielte Öffnung der Blut-Hirn-Schranke bei Gliomen
Eine neue Studie zeigt, dass die Messung akustischer Emissionen von Mikrobläschen bei der Anwendung von transkraniellem fokussiertem Ultraschall (MB-FUS) die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke (BBB) optimieren könnte, um die Behandlung von Gliomen zu verbessern. Die Forschung, veröffentlicht in der Zeitschrift Device, unterstreicht die Bedeutung standardisierter Dosierungsparameter für diese innovative Technologie. Die Blut-Hirn-Schranke stellt ein großes Hindernis für die Lieferung von Therapeutika ins Gehirn dar, insbesondere bei hochgradigen Gliomen, einer aggressiven Form von Hirntumoren. MB-FUS kombiniert niederfrequenten Ultraschall mit intravenös verabreichten Mikrobläschen (1–10 µm), die unter Ultraschall oszillieren und mechanische Kräfte erzeugen, um die BBB vorübergehend und sicher zu öffnen. Dadurch können Chemotherapeutika, Antikörper oder Gentherapien in das Hirngewebe gelangen. Die Behandlung erfolgt ambulant, umfasst eine MRT zur Planung und dauert etwa 30 bis 60 Minuten, wobei Kontrastmittel-MRT die erfolgreiche Öffnung der BBB bestätigt. Die Studie, geleitet von Graeme Woodworth (University of…
