Trump koppelt Zölle mit Verhandlungen über Arzneimittelpreise
Die Regierung von Präsident Donald Trump plant, Zölle als Druckmittel einzusetzen, um die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente in den USA zu senken, wie ein Bericht von Endpoints News vom 26. August 2025 enthüllt. Während einer Kabinettssitzung am Dienstag wurde erstmals eine direkte Verbindung zwischen Zöllen und Arzneimittelpreisverhandlungen hergestellt, was auf eine unkonventionelle Strategie hindeutet, um ein zentrales Wahlkampfversprechen der Trump-Administration umzusetzen: die Reduzierung der hohen Medikamentenkosten für amerikanische Verbraucher. Hintergrund der Strategie Die hohen Preise für verschreibungspflichtige Medikamente sind ein langjähriges Problem im US-Gesundheitssystem, das Patienten und Zahler gleichermaßen belastet. Die Trump-Administration hat wiederholt versprochen, dieses Problem anzugehen, unter anderem durch executive orders, die die Preise direkt beeinflussen sollen. Während frühere Ansätze wie die „Most Favored Nation“-Regelung – die US-Preise an internationale Preise koppeln sollte – an rechtlichen und praktischen Hürden scheiterten, scheint die aktuelle Strategie einen neuen Weg einzuschlagen:…


