Uran in Babynahrung: Gefährliche Belastungen und ungelöste Risiken für Säuglinge
Aktuelle Untersuchungen zur Belastung von Babynahrung mit Uran zeigen ein gesundheitlich besorgniserregendes Bild. Immer wieder müssen Eltern und medizinische Fachkräfte darauf aufmerksam gemacht werden, dass ausgerechnet Produkte, die eigentlich höchsten Ansprüchen an Sicherheit und Reinheit entsprechen sollten, Spuren des giftigen Schwermetalls enthalten können. Die Problematik betrifft dabei vornehmlich Mineralwasser und damit zubereitete Säuglingsnahrung. Wie Uran in Babynahrung gelangt Für die Zubereitung von industriell hergestellten Milchpulver-Formeln oder Breien für Babys wird oftmals Mineralwasser verwendet, dessen Reinheit als besonders hoch gilt. Doch zahlreiche unabhängige Analysen der letzten Jahre – unter anderem durch Verbraucherschutzorganisationen wie Foodwatch sowie durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) – zeigten bei einem erheblichen Teil der untersuchten Mineralwässer einen erhöhten Urangehalt. In Messreihen traten in etwa jedem achten Mineralwasser, das in Deutschland erhältlich ist, Werte von mehr als zwei Mikrogramm Uran pro Liter auf – dem in Deutschland empfohlenen…

