FDA erlaubt PFAS in Medizinprodukten – Europa plant strenge Einschränkungen
Die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde hat kürzlich eine Mitteilung veröffentlicht, in der sie die Verwendung bestimmter per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen in medizinischen Geräten als sicher und unverzichtbar einstuft. Diese Chemikalien, die seit den 1950er Jahren in der Medizintechnik eingesetzt werden, unterscheiden sich von jenen Varianten, die in anderen Bereichen gesundheitliche Risiken bergen können. Die Behörde betont, dass es derzeit keinen Anlass gibt, ihre Anwendung einzuschränken, da Studien und langjährige Erfahrungen ihre Unbedenklichkeit untermauern. Sie dienen essenziellen Funktionen in Geräten wie Implantaten oder Kathetern, wo sie für Stabilität, Reibungsarmut und Biokompatibilität sorgen, ohne dass geeignete Alternativen verfügbar wären. Die Behörde überwacht kontinuierlich neue Erkenntnisse, einschließlich unabhängiger Untersuchungen, und hat eine Informationsseite eingerichtet, um die Öffentlichkeit über den Nutzen und die Unterschiede zu diesen Substanzen aufzuklären. Dieser Ansatz spiegelt eine risikobasierte Haltung wider, die den medizinischen Fortschritt priorisiert, solange keine konkreten Gefahren…


