Nationaler Strategieplan Labormedizin der DGKL verständlich erklärt
Er soll die Labormedizin und damit das gesamte Gesundheitssystem in Deutschland gegen Sabotageakte, kommende Pandemien und Cyberangriffe schützen: Der Nationale Strategieplan Labormedizin der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL). LabNews hat sich das Papier im Detail angeschaut – und bewertet es als disruptive Wende in der Sicherheitsarchitektur der kritischen Infrastrukturen des Landes. „Fakt ist, dass Labore als absolut kritische Infrastruktur besser geschützt werden müssen“, erklärt dazu Jan Wolter, Bevollmächtigter des DGKL-Präsidiums. Dieser Schutz müsse finanziert werden, wodurch die Labore zusätzliche Mittel benötigten. Eine Möglichkeit wäre die Einführung eines sogenannten Cyber-Cent: die Vergütung der einzelnen Laborleistung plus jeweils einen Centbetrag. „Das wäre eine einfache und unbürokratische Möglichkeit“, meint Wolter. Zudem müsse der Cyber-Cent nicht zwingend direkt an die Labore gehen, sondern könne auch in einen Cyber-Security-Investitionsfond fließen. Ein weiterer Kernpunkt des Papiers ist die systematische Einbindung der Labormedizin in nationale…





