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Schutzprogramm für bedrohte Forscher

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) startet gemeinsam mit europäischen Partnerorganisationen das Programm „Supporting at-risk researchers with fellowships in Europe“ (SAFE). In Zusammenarbeit mit Campus France, dem Collège de France und der Vereinigung von Universtäten des Mittelmeeres (UNIMED) ermöglicht der DAAD bis zu 60 gefährdeten internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, ihre Forschung in der EU fortzusetzen. Die Europäische Kommission stellt dafür bis 2027 rund zwölf Millionen Euro zur Verfügung. „Wir sehen weltweit, dass die Wissenschaftsfreiheit zunehmend unter Druck gerät. Daher wird die Bedeutung von Schutzprogrammen für bedrohte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler innerhalb der EU beständig größer“, erklärte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. „Mit dem Hilde Domin-Programm haben wir in Deutschland bereits ein erfolgreiches Programm für bedrohte Studierende und Promovierende etabliert. Es ist nun sehr erfreulich, wenn wir gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Frankreich und Italien diese wichtige europäische Säule von Schutzprogrammen für bedrohte oder… 

Bessere Erholung nach Schlaganfall

Eine neue Studie der Universitätsmedizin Magdeburg zeigt, dass eine frühe durch Gehirnaktivität gesteuerte Therapie die Beweglichkeit des Arms nach einem Schlaganfall deutlich verbessern kann. Einseitige Lähmungen nach einem Schlaganfall beeinträchtigen oft erheblich die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten. Besonders belastend im Alltag ist dabei die eingeschränkte Beweglichkeit des betroffenen Arms. Ein frühzeitiger Einsatz einer speziellen Kombinationstherapie aus Gehirnsignalerkennung und elektrischer Muskelstimulation kann die Erholung der Armbeweglichkeit nach einem Schlaganfall deutlich verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Catherine Sweeney-Reed, Leiterin der Arbeitsgruppe Neurokybernetik und Rehabilitation an der Universitätsklinik für Neurologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht und eröffnen neue Wege in der Schlaganfallrehabilitation. Bei mehr als 75 Prozent der Schlaganfallpatientinnen und -patienten kommt es zu erheblichen Einschränkungen der Armbeweglichkeit. Die Studie untersuchte eine innovative Behandlung,… 

Blutwert LDH: Indikator für schwere Erkrankungen. Symbolbild. Credits: LabNews Media LLC

LLM: Fujitsu tackles drug loss in Japan to accelerate digitalization of clinical trials

Fujitsu today announced that it will begin initiatives to attract global clinical trials to Japan and tackle the ‚drug loss‘ issue by working with pharmaceutical companies and medical institutions to build a new medical data ecosystem. The efforts come under the Fujitsu Uvance Healthy Living, which aims to improve people’s well-being. In July 2024, Fujitsu formed a strategic partnership with Paradigm Health, Inc., a US startup that provides one of the world’s most advanced clinical trial platforms. Through utilizing this platform, Fujitsu’s Healthy Living Platform, and the Fujitsu Kozuchi AI service, Fujitsu and Paradigm will facilitate the collection and processing of data stored at medical institutions and speed up the clinical trial planning process. In addition, starting today, Fujitsu will release Patient-centric Clinical Trials, a new service for automatically creating clinical trial documents using Fujitsu’s proprietary large language model (LLM).… 

ArkBio Presented at the 8th Annual IPF Summit

Shanghai Ark Biopharmaceutical Co., Ltd. („ArkBio“), a privately held, clinical-stage biopharmaceutical company today announced that Dr. Jim Wu, Chief Executive Officer of ArkBio, gave an oral presentation entitled“Development of Next Generation Broadly Active IPF Drug AK3280″at the 8th Annual IPF Summit held in Boston on August 22, 2024. AK3280 is a next-generation broad-spectrum anti-fibrotic drug for the treatment of idiopathic pulmonary fibrosis (IPF) and is undergoing a randomized, double-blind, multicenter phase 2 PoC clinical study. The clinical trial led by Professor Huaping Dai of the China-Japan Friendship Hospital, Beijing, is being conducted across 31 hospitals in China to evaluate the safety, tolerability, and efficacy of AK3280 in IPF patients. The IPF Summit is the largest IPF drug development forum for the pulmonary fibrosis research community. Its annual conference brings together pharmaceutical and biotech companies, clinicians, and academic researchers from around… 

HKBU research identifies potential of phosphocholine in counteracting PM2.5 toxicity in lung diseases

A research team led by Hong Kong Baptist University (HKBU) has discovered that phosphocholine, an important component in the body’s metabolism, could counteract the adverse effects of PM2.5 toxicity on lung cells. This discovery highlights the therapeutic potential of phosphocholine in treating lung diseases associated with PM2.5 such as asthma, chronic obstructive pulmonary disease and lung cancer, and contributes to developing health measures against air pollution. The research findings have been published in the international academic journal Proceedings of the National Academy of Sciences. To understand the effects of different PM2.5 components on the underlying cell metabolism associated with lung diseases, a team led by Professor Cai Zongwei, Chair Professor of the Department of Chemistry and Director of the State Key Laboratory of Environmental and Biological Analysis, and Dr Yang Zhu, Assistant Professor of the Department of Biology at HKBU,… 

Lagebericht: Usutu-Virus in Deutschland

Das Usutu-Virus, ein tropisches Virus ursprünglich aus Afrika, hat sich in den letzten Jahren in Deutschland ausgebreitet und führt regelmäßig zu Vogelsterben, insbesondere bei Amseln. Hier ist ein aktueller Überblick über die Situation: Verbreitung und Ausbrüche – Erstnachweis und frühe Ausbrüche: Das Usutu-Virus wurde erstmals 2010 in Deutschland bei Mücken nachgewiesen. Bereits 2011 kam es zu einem massiven Amselsterben in der Oberrheinebene und angrenzenden Gebieten[1][2]. – Aktuelle Situation: Im Jahr 2024 zeigt sich das Virus erneut sehr aktiv. Besonders betroffen ist Niedersachsen, wo die Zahl der gemeldeten toten und kranken Vögel im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen ist[4][5]. Übertragung und Auswirkungen – Übertragung: Das Virus wird hauptsächlich durch Stechmücken der Gattung *Culex* übertragen. Diese Mücken stechen bevorzugt Vögel, können aber auch Menschen infizieren, wobei letztere in der Regel nur leichte Symptome zeigen[3][4]. – Betroffene Arten: Neben Amseln sind auch andere… 

Fast die Hälfte der von der FDA zugelassenen KI-Medizingeräte wird nicht anhand echter Patientendaten trainiert

Als Reaktion auf die sich rasch entwickelnde Nutzung und Zulassung von KI-basierten medizinischen Geräten im Gesundheitswesen hat sich ein multiinstitutionelles Forscherteam der UNC School of Medicine, der Duke University, Ally Bank, Oxford University, Colombia University und der University of Miami zum Ziel gesetzt, das Vertrauen der Öffentlichkeit aufzubauen und zu bewerten, wie genau KI- und algorithmische Technologien für den Einsatz in der Patientenversorgung zugelassen werden. Sammy Chouffani El Fassi, MD-Kandidatin an der UNC School of Medicine und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Duke Heart Center, und Gail E. Henderson, PhD , Professorin am Department of Social Medicine der UNC, führten gemeinsam eine gründliche Analyse klinischer Validierungsdaten für mehr als 500 medizinische KI-Geräte durch. Dabei stellte sich heraus, dass für etwa die Hälfte der von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassenen Geräte keine klinischen Validierungsdaten vorlagen. Ihre Ergebnisse wurden in Nature… 

Cannabiskonsum führt zu Fehlzeiten am Arbeitsplatz

Eine neue Analyse von 46.499 berufstätigen Erwachsenen in den Vereinigten Staaten, die mit Daten aus der National Survey on Drug Use and Health (NSDUH) 2021-2022 durchgeführt wurde, ergab, dass kürzlicher und häufiger Cannabiskonsum und Cannabiskonsumstörung (CUD) mit einer höheren Abwesenheitsrate am Arbeitsplatz verbunden waren. Dazu gehörten sowohl Abwesenheiten aufgrund von Krankheit/Verletzung als auch versäumte Arbeitstage. Unter den Vollzeitbeschäftigten haben 15,9 % im vergangenen Monat Cannabis konsumiert, wobei 6,5 % die Kriterien für CUD erfüllten. Die Studie ergab, dass in den letzten 30 Tagen die durchschnittliche Anzahl der krankheitsbedingt versäumten Arbeitstage bei 1,47 lag, und zwar für Personen, die keine CUD hatten, aber im vergangenen Monat Cannabis konsumiert hatten. Für diejenigen, die nie Cannabis konsumiert hatten, lag die durchschnittliche Anzahl der Krankheitstage bei 0,95. Während sogar seltener Cannabiskonsum mit Arbeitsabwesenheiten verbunden war, fehlten oder versäumten Personen mit CUD 1,30-2,87-mal häufiger bei… 

Green baut Datacenter-Kapazität aus

Die führende Schweizer Datacenter-Anbieterin Green baut auf dem Metro-Campus Zürich West ein weiteres Hochleistungs-Rechenzentrum. Die Nachfrage nach Rechenleistung hat sich stark erhöht. Green gibt heute den Baustart des vierten Datacenters auf dem Metro-Campus Zürich West bekannt. Am Hauptsitz des Unternehmens entstehen 5?526 m2 neue Datacenter-Fläche für sicheres und energieeffizientes Hochleistungs-Computing. Das […] Green baut Datacenter-Kapazität aus

Lignin soll Gewässer von Schwermetallen befreien

Wiener Forschende entwickeln nun Filtersysteme auf Basis von Lignin, das als Abfallprodukt der Papierindustrie anfällt. Das Verfahren verspricht einen kleinen ökologischen Fußabdruck und geringe Produktionskosten. Eine Forschungsgruppe der Universität Wien um Alexander Bismarck, Hande Barkan und Philip Verdross arbeitet im Zuge des Projekts „Biobasierte makroporöse Materialien als Schwermetallabsorber“, das vom Wissenschaftsfonds FWF gefördert wird, an einer vielversprechenden Alternative. Günstige, biobasierte Rohstoffe und industrielle Nebenprodukte werden in eine durchlässige Polymerstruktur gebracht, deren Porenstruktur gezielt auf die Bindung und Anreicherung von Schwermetallen anpassbar ist. Damit soll der ökologische Fußabdruck der Filter um ein Vielfaches verkleinert werden. Die Universität Wien kooperiert bei diesem grenzüberschreitenden Projekt mit dem Luxembourg Institute of Science and Technology. https://scilog.fwf.ac.at/magazin/gewaesser-guenstig-und-nachhaltig-von-schwermetallen-reinigen