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Amtsärzte empfehlen kleinere Wasservorräte im Haushalt

Mit Blick auf die jüngsten Verdachtsfälle von Anschlägen auf die Trinkwasserversorgung mahnt die Vorsitzende der deutschen Amtsärzte, Kristina Böhm, klare Verhaltensregeln für die Bevölkerung an. „Die jüngsten Vorkommnisse haben gezeigt, dass hier sehr schnell Verunsicherung und Angst geschürt werden können“, sagte die Medizinerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Deshalb ist eine zeitnahe, transparente und umfassende Kommunikation […] Amtsärzte empfehlen kleinere Wasservorräte im Haushalt

Gesundheitsamt rät vom Baden ab

Bei einem der regelmäßigen Ortstermine am Breitenbacher See in Bebra und am Seepark in Kirchheim hat das Gesundheitsamt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg Schlierenbildungen auf der Wasseroberfläche einzelner Badestellen festgestellt. Hierbei handelt es sich um Blaualgen. Das Gesundheitsamt rät Bürgerinnen und Bürgern daher an den beiden betroffenen Seen aktuell vom Baden ab. „Durch die hohen Temperaturen und […] Gesundheitsamt rät vom Baden ab

RKI: „Auch wenn STIKO die Impfung für Kinder nicht empfohlen wird, BM Spahn plant trotzdem ein Impfprogramm“

Der Satz aus der Überschrift findet sich wörtlich in den RKI-Protokollen. Oder auch dieser: „Schulschließungen würden die Lage wohl noch eher verschärfen.“ Gehandelt wurde bekanntlich nicht danach: Sowohl Schulschließung als auch Kinderimpfung waren politische Vorhaben ohne wissenschaftliche Grundlage. Aber es muss niemand dafür geradestehen – das ist zunehmend unerträglich. Ein Kommentar von Tobias Riegel.In einem… RKI: „Auch wenn STIKO die Impfung für Kinder nicht empfohlen wird, BM Spahn plant trotzdem ein Impfprogramm“

Techniker-Krankenkasse wundert sich über ausbleibenden „Aufschrei“

Der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, rechnet mit weiter steigenden Sozialversicherungsbeiträgen. „Ich frage mich schon heute, warum es keinen großen Aufschrei gibt“, sagte Baas der „Welt“. „Meine Antwort: Die Politik hat großes Glück, dass der Beitrag einfach vom Lohn abgezogen wird.“ Die meisten Menschen verfolgten das nicht im Detail. „Wenn Löhne und Beiträge steigen, […] Techniker-Krankenkasse wundert sich über ausbleibenden „Aufschrei“

Medicare gibt Ergebnisse der Medikamentenpreisverhandlungen bekannt

Im Rahmen des Inflation Reduction Act konnte die US-Regierung erstmals die Preise ausgewählter Medikamente im Rahmen von Medicare direkt aushandeln. Das berichtet MedTech Dive. Die US-Regierung teilte dem Bericht zufolge am Donnerstag mit, dass sie den Steuerzahlern durch die neue Vollmacht, die Marktmacht von Medicare auszunutzen, „um die Kosten für Markenmedikamente zu senken, bei den Preisen für zehn häufig verwendete verschreibungspflichtige Medikamente sechs Milliarden Dollar ersparen könne“. Die Preise für die Medikamente, zu denen zwei gängige Blutverdünner, mehrere Diabetesmedikamente und eine Krebspille gehören, würden erst 2026 in Kraft treten, so das Fachportal.

U.S. Employer Health Care Costs Projected to Increase 9 Percent Next Year

The average cost of employer-sponsored health care coverage in the U.S. is expected to increase 9.0 percent*, surpassing $16,000 per employee in 2025, according to Aon plc (NYSE: AON), a leading global professional services firm. This projected increase, which assumes employers do not implement employee cost sharing increases and other cost saving strategies, is higher than the 6.4 percent increase to health care budgets that employers experienced from 2023 to 2024 after cost savings strategies. On average, the budgeted health-plan cost for clients is $14,823 per employee in 2024. The analysis uses Aon’s Health Value Initiative database, which captures information for more than 950 U.S. employers representing approximately 6.7 million employees. Medical claims continue to trend at elevated levels, while prescription drug costs are climbing higher due to continued growth in specialty drugs and increased utilization of GLP-1 medications for diabetes and obesity. Increase… 

Lagebericht Mpox

Aktuelle Lage: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat kürzlich die Ausbreitung von Mpox in Afrika als globale Gesundheitsnotlage eingestuft. Diese Entscheidung folgte auf die Entdeckung einer neuen, besorgniserregenden Variante des Virus in der Demokratischen Republik Kongo (DRK), die sich schnell in benachbarte Länder ausbreitet und möglicherweise schwerere Krankheitsverläufe verursacht[1][2][3]. Hintergrund und Verbreitung Mpox, früher bekannt als Affenpocken, ist ein Virus, das erstmals 1970 in der DRK beim Menschen entdeckt wurde. Es gehört zur gleichen Virusfamilie wie das Pockenvirus, verursacht jedoch im Allgemeinen weniger schwere Symptome wie Fieber und Hautausschläge. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Fälle in Afrika erheblich erhöht, wobei 2024 bereits über 15.600 Fälle und 537 Todesfälle gemeldet wurden[2][3]. Neue Variante und internationale Reaktion Die neue Variante des Mpox-Virus, die in der DRK entdeckt wurde, verbreitet sich vor allem über sexuelle Netzwerke und wurde in Ländern wie… 

Nachweis von Mpox (Affenpocken) im Labor

Der labormedizinische Nachweis von Mpox, auch bekannt als Affenpocken, erfolgt hauptsächlich durch den Nachweis des genetischen Materials des Virus mittels real-time PCR (rtPCR). Diese Methode gilt als der sensitivste und schnellste Weg, um das Virus zu identifizieren[4][5]. Probenentnahme – Hautläsionen: Die Diagnose wird in der Regel durch die Entnahme einer Probe von Hautläsionen durchgeführt. Hierbei wird ein Abstrich von den Läsionen genommen, um das virale DNA-Material zu extrahieren[5]. – Transportmedium: Für den Transport der Abstriche wird ein Röhrchen mit etwa 1 ml physiologischer Kochsalzlösung empfohlen, um die Probe zu stabilisieren[2]. PCR-Diagnostik – Methode: Die PCR-Diagnostik aus Läsionen erfolgt durch die Entnahme von Vesikelflüssigkeit mit trockenen Tupfern. Diese Methode ermöglicht die spezifische Identifizierung des Affenpockenvirus[1]. – Analytische Sensitivität: Verschiedene PCR-Assays, wie MPXV-F3L und MPXV-G2R, haben eine analytische Sensitivität von etwa 3.3 Kopien pro PCR-Reaktion, was eine sehr niedrige Nachweisgrenze darstellt[3]. Meldepflicht… 

BTK-Inhibitoren:  MS-Therapie der Zukunft

B-Zellen spielen eine zentrale Rolle in der Pathogenese der Multiplen Sklerose (MS), wie der Erfolg verschiedener B-Zell-depletierender monoklonaler Antikörper zeigt. Doch auch über die chronische Depletion hinaus wurden andere Anti-B-Zell-Alternativen zur Therapie der MS erforscht. In den letzten Jahrzenten hat sich die, vor allem in B-Zellen exprimierte, Bruton-Tyrosinkinase (BTK) als kritisches Ziel für B-Zell-vermittelte Erkrankungen herausgestellt. BTK-inhibitoren Therapie bei MS Bruton-Tyrosinkinase (BTK)-Inhibitoren sind eine vielversprechende neue Klasse von Medikamenten zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS). Diese Medikamente zielen darauf ab, die Aktivität von B-Zellen und Mikroglia zu regulieren, die eine zentrale Rolle bei der Pathogenese von MS spielen. BTK ist ein wichtiges intrazelluläres Signalmolekül, das an der Reifung, dem Überleben, der Migration und der Aktivierung dieser Zellen beteiligt ist[2][3]. Vorteile von BTK-Inhibitoren bei MS – Zielgerichtete Wirkung: BTK-Inhibitoren können sowohl adaptive als auch angeborene Immunmechanismen im peripheren und zentralen Nervensystem… 

KI-Spermienprüfer verbessert IVF-Erfolg

Ingenieure haben eine KI-Technologie entwickelt, die die Qualität lebender Spermien in Sekundenschnelle präzise beurteilt. Dadurch werden invasive Verfahren überflüssig, die die Lebensfähigkeit der Spermien bei IVF-Behandlungen beeinträchtigen. Dazu schreiben die Forscher: „Hier wird ein Ensemble-Deep-Learning-Modell zur Klassifizierung lebender, ungefärbter menschlicher Spermien anhand der Ganzzellmorphologie vorgestellt. Dieses Modell erreicht eine Genauigkeit und Präzision von 94 %, verglichen mit dem Konsens von drei Andrologie-Wissenschaftlern, die die Bilder unabhängig voneinander klassifiziert haben“. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/aisy.202400141