Drohnen als Spionagewerkzeug: Hype oder reale Bedrohung? Kritische Betrachtung der Warnungen von hensec
Die Sicherheitsfirma hensec aus Karlsruhe warnt Unternehmen mit Werksgeländen vor der wachsenden Gefahr von Spionagedrohnen und empfiehlt Investitionen in Detektionssysteme. Angesichts steigender Drohnensichtungen in Deutschland – das Bundeskriminalamt (BKA) zählte bis Mitte Oktober 2025 bereits 850 verdächtige Überflüge – klingt die Mahnung plausibel. Doch eine kritische Prüfung der Argumente von hensec wirft Fragen auf: Ist die Bedrohung so akut, wie dargestellt, oder dient die Pressemitteilung primär dem Marketing von Drohnenabwehr-Technologien? Und warum bleibt der Fokus auf alarmierenden Zahlen, ohne die tatsächlichen Risiken für die Industrie differenziert zu beleuchten? Die Pressemitteilung von hensec, veröffentlicht am 3. Dezember 2025, reagiert auf die jüngste Welle von Drohnensichtungen, die Flughäfen lahmlegen und Sicherheitsbehörden beschäftigen. Die Firma berichtet von einer „noch nie dagewesenen“ Nachfrage nach ihren Systemen und plädiert für eine ganzheitliche Abwehrstrategie. Drohnen, so hensec, haben sich von Nischenprodukten zu strategischen Bedrohungen entwickelt: Bis…
