Organoid bewertet Toxizität von Nanomaterialien
Das Korea Research Institute of Standards and Science (KRISS) hat die weltweit erste Organoid-Kulturmethode entwickelt, mit der die menschliche Toxizität von Nanomaterialien genau beurteilt werden kann. Diese neue Technologie überwindet die Einschränkungen der herkömmlichen Kulturmethode und dürfte die Kommerzialisierung organoidbasierter Sicherheitsbewertungen von Nanomaterialien und Nanomedizin vorantreiben. Ein Organoid ist eine miniaturisierte Version eines Organs, das durch die Kultivierung menschlicher Stammzellen in vitro hergestellt wird. Da ein Organoid den menschlichen Körper effektiv simuliert, erregen Organoide als Mittel der nächsten Generation zur Toxizitätsbewertung große Aufmerksamkeit und ersetzen Tierversuche. Allerdings haben sie einen Nachteil: Die Standardisierung ist aufgrund von Einschränkungen der Kultivierungsmethode schwierig. Bei der herkömmlichen Organoid-Kulturmethode werden Zellen in die extrazelluläre Matrix eingebettet und in Form einer Kuppel verfestigt, um eine dreidimensionale Struktur zu bilden; dann wird ein Kulturmedium hinzugefügt, um die Zellen zu kultivieren. Bei dieser Methode variiert die Dicke der…






