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Deutsche Medizintechnikindustrie vor der Krise

Politik und Medien verfolgen die Autokrise der Republik, dabei droht auch im Gesundheitswesen Ungemach: Der deutschen Medizintechnikindustrie droht aus mehreren Gründen eine schwere Krise. Kostendruck und sinkende Gewinne Die Branche steht unter enormem Kostendruck[1]. Trotz eines Umsatzwachstums von 4,8% in 2023 leiden die Gewinne der Unternehmen stark[3]. Die Gründe dafür sind: – Drastisch gestiegene Kosten für Personal, Logistik, Rohstoffe und Energie[3][4]– Hohe Kosten für die Umsetzung der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR)[3]– Sinkende Erstattungen für viele Gesundheitsleistungen und -materialien[2] Fast die Hälfte der Unternehmen (49%) erwartet eine weitere Verschlechterung der Gewinnsituation[3]. Regulatorischer Druck Der bürokratische und regulatorische Druck nimmt weiter zu[1]: – Die MDR führt zu höheren Kosten für Zulassung und Produktion von Medizinprodukten[1]– Zusätzliche Anforderungen an Lieferkette, Nachhaltigkeit und Cybersecurity[1]– Komplizierte Übergangsregelungen erschweren die Umsetzung[1] Standortnachteile Deutschland verliert als Medizintechnik-Standort an Attraktivität: – Investitionen am Standort Deutschland gehen zurück[3]– Forschungsinvestitionen werden zunehmend… 

Vorhofflimmern: PFA als Milliardenmarkt

Neue gepulste Feldablationssysteme von Boston Scientific und Medtronic verändern bereits den Markt für Herzablationen, doch kommende Geräte könnten für eine noch stärkere Verbreitung sorgen. Das berichtet MedTech Dive. Die Technologie habe „unter Herzspezialisten und Wall-Street-Analysten für großes Aufsehen gesorgt , die eine rasche Einführung der neuen Technik voraussagen“ PFA wende „nichtthermische Energie an, um fehlerhafte elektrische Signale im Herzen zu korrigieren. Ein Katheter zielt mit Hochspannungsimpulsen auf bestimmte Herzzellen und verringert so das Verletzungsrisiko für das umliegende Gewebe“.