Eine neue Studie unter der Leitung von Forschern des VIB und der KU Leuven zeigt, dass sich die Parkinson-Krankheit in verschiedene Subtypen unterteilen lässt. Dies trägt dazu bei, zu erklären, warum eine einheitliche Behandlung nicht bei allen Patienten wirkt. Mithilfe einer maschinellen Lernanalyse identifizierte das Team zwei Hauptgruppen und fünf Untergruppen der Erkrankung. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu personalisierten Therapien. Die Ergebnisse wurden kürzlich in Nature Communications veröffentlicht .
Die Parkinson-Krankheit betrifft weltweit Millionen von Menschen und wird traditionell durch ihre klinischen Symptome definiert, darunter Bewegungsstörungen und fortschreitender neurologischer Abbau. Obwohl sie als eine einzige Erkrankung gilt, kann Parkinson durch Mutationen in vielen verschiedenen Genen verursacht werden, was zu vielfältigen zugrunde liegenden biologischen Mechanismen führt. Diese Komplexität erschwert die Entwicklung wirksamer Therapien, da Behandlungen, die auf einen bestimmten Signalweg abzielen, möglicherweise nicht bei allen Patienten wirken.Die neue Studie zeigt, dass diese genetisch unterschiedlichen Formen von Parkinson in verschiedene molekulare Subtypen unterteilt werden können. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, die Krankheit als eine Sammlung verwandter Erkrankungen neu zu betrachten und öffnet die Tür für gezieltere therapeutische Ansätze.
Nature Communications
