Medicaid-Erweiterung führt zu verbessertem Langzeitüberleben bei Krebspatienten
In US-Bundesstaaten, in denen Medicaid erweitert wurde, stieg die Überlebensrate bestimmter Krebspatienten, insbesondere in ländlichen und armen Regionen. Fazit: Die Einführung der Medicaid-Erweiterung in den US-Bundesstaaten schien sowohl das ursachenspezifische als auch das Gesamtüberleben von Krebspatienten nach fünf Jahren zu verbessern. Zeitschrift, in der die Studie veröffentlicht wurde: Cancer Discovery , eine Zeitschrift der American Association for Cancer Research (AACR) Autorin: Elizabeth Schafer, MPH, Wissenschaftlerin bei der American Cancer Society Hintergrund: Im Jahr 2014 trat im Rahmen des Patient Protection and Affordable Care Act (ACA) eine Bestimmung in Kraft, die es den Bundesstaaten ermöglichte, den Anspruch auf Medicaid auf Erwachsene mit einem Einkommen von bis zu 138 % der bundesstaatlichen Armutsgrenze auszuweiten. Bestehende Studien haben die Ausweitung von Medicaid mit einem verbesserten Versicherungsschutz, dem Zugang zu Krebsvorsorgeuntersuchungen und einer verbesserten Zweijahresüberlebensrate in Verbindung gebracht. Die Auswirkungen auf das Langzeitüberleben von Krebspatienten sind jedoch laut Schafer noch unbekannt. So wurde…


