Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh warnt vor kognitivem Abbau bei US-Präsident Trump
In einem brisanten Beitrag auf seiner Substack-Plattform hat der renommierte US-Untersuchungsjournalist Seymour Hersh Bedenken hinsichtlich des geistigen Zustands von Präsident Donald Trump geäußert. Hersh, der für seine Enthüllungen über den Vietnamkrieg und das Massaker von My Lai mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde, beschreibt innere Kreise im Weißen Haus als alarmiert über Anzeichen einer zunehmenden mentalen Desorganisation. Der Artikel, betitelt „Is Trump in Cognitive Decline?“ und veröffentlicht am heutigen Montag, stützt sich auf Aussagen anonymer Berater und analysiert eine kürzliche Rede Trumps vor hochrangigen Militärs als Symptom eines möglichen kognitiven Verfalls. Hersh, der den 97-minütigen Auftritt Trumps vor etwa 800 Offizieren und Admirälen am 30. September auf der Marine-Corps-Basis in Quantico, Virginia, als Ausgangspunkt nimmt, spricht von „Perseveration“ – einem medizinischen Begriff aus Psychologie und Psychiatrie, der das zwanghafte Wiederholen von Phrasen oder Gesten beschreibt. Solche Symptome treten häufig bei Patienten…

