CAR-NK-Zelltherapie revolutioniert die Behandlung von gastrointestinalen Krebsarten
Ein bahnbrechender Review-Artikel von Kamyar Bagheri beleuchtet das immense therapeutische Potenzial von chimären Antigenrezeptor-modifizierten natürlichen Killerzellen (CAR-NK) bei gastrointestinalen (GI) Krebserkrankungen. Der Bericht, betitelt „Harnessing the potential of CAR-NK cell therapy in gastrointestinal cancers: From bench to bedside“, fasst präklinische und frühe klinische Erkenntnisse zu Pankreas-, Leber-, Kolorektal-, Magen-, Speiseröhren- und Zungenkrebs zusammen und positioniert CAR-NK-Zellen als vielversprechende nächste Generation der Zelltherapie. CAR-NK-Zellen: Ein Paradigma mit Vorteilen CAR-NK-Zellen kombinieren die antigenspezifische Wirkung von CARs mit der natürlichen Zytotoxizität von NK-Zellen. Dies ermöglicht eine hohe Wirksamkeit bei gleichzeitig verbessertem Sicherheitsprofil, da das Risiko für Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) und Graft-versus-Host-Krankheit (GvHD) im Vergleich zu CAR-T-Zellen deutlich reduziert ist. Zudem eignen sich CAR-NK-Zellen für die allogene, sofort verfügbare Herstellung („off-the-shelf“), was ihre klinische Anwendung erleichtert. Herausforderungen bei soliden Tumoren Der Review identifiziert zentrale Hindernisse bei der Anwendung von CAR-NK-Zellen gegen solide Tumoren, darunter: Zur…
