Deutschland fördert internationale Bioökonomie-Projekte mit Japan und Queensland
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat eine neue Förderrichtlinie veröffentlicht, die internationale Verbundvorhaben in der Bioökonomie unterstützt. Die Bekanntmachung „Bioökonomie International (Bioeconomy International) 2027“ erschien am 20. Februar 2026 im Bundesanzeiger. Sie zielt auf Kooperationen mit Partnern aus Japan und Queensland/Australien ab und soll die Nationale Bioökonomiestrategie (NBÖS) umsetzen. Die Ausschreibung läuft bis 3. Juni 2026 und umfasst zwei Module mit spezifischen Themenfeldern in Bioprozessen, nachhaltigen Produkten und Schlüsseltechnologien. Die Bioökonomie gewinnt weltweit an Bedeutung, da sie biobasierte Lösungen für Klimawandel, Ernährungssicherheit und Ressourcenschutz bietet. Sie nutzt Biotechnologie, Künstliche Intelligenz und andere Schlüsseltechnologien, um fossile Rohstoffe durch nachwachsende Alternativen zu ersetzen. Die NBÖS der Bundesregierung sieht die Bioökonomie als Schlüssel für eine ressourceneffiziente, wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Strategie adressiert sechs Bausteine der Forschungsförderung, darunter biologisches Wissen, konvergierende Technologien und Transfer in die Anwendung. Die Richtlinie verknüpft diese mit…
