Zum Inhalt springen

Antidepressants may improve brain function

Researchers have found that SSRI (Selective Serotonin Reuptake Inhibitors) antidepressants have the potential to improve certain cognitive functions, such as verbal memory. They measured brain function in patients before and after taking the SSRI escitalopram and correlated this to a drop in the level of one of the serotonin receptors in the brain and to cognitive improvements during treatment. This work is presented for the first time at the ECNP Conference in Milan, after recent publication in the journal Biological Psychiatry. Serotonin is often described as a ‘feel good’ chemical, and higher levels of serotonin circulating in the brain contribute to a sense of well-being, and can ease clinical depression in most sufferers. There are several serotonin receptors in the brain, and all will serve to regulate well-being by regulating circulating serotonin’s interaction with the brain. However, this work concentrated… 

PFAS: Hohes Gesundheitsrisiko für Babys

PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) stellen eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit von Babys dar. Diese synthetischen Chemikalien, auch als „Ewigkeitschemikalien“ bekannt, können auf verschiedene Weise die Entwicklung und das Wohlbefinden von Säuglingen beeinträchtigen. Exposition und Übertragung Babys sind PFAS bereits vor der Geburt ausgesetzt. Diese Chemikalien können die Plazentaschranke passieren und vom mütterlichen Blutkreislauf in den fetalen Kreislauf gelangen[4]. Nach der Geburt setzt sich die Exposition durch das Stillen fort, da PFAS in der Muttermilch nachgewiesen wurden[2][4]. Auswirkungen auf das fetale Wachstum Studien haben gezeigt, dass eine erhöhte PFAS-Belastung der Mutter mit einem verringerten Geburtsgewicht des Neugeborenen assoziiert ist[4]. Dies könnte auf Veränderungen im Fettsäurestoffwechsel zurückzuführen sein, möglicherweise durch die Aktivierung des PPAR-Rezeptors im Zellkern[4]. Beeinträchtigung der Immunfunktion Eine der schwerwiegendsten Auswirkungen von PFAS auf Babys ist die Beeinträchtigung der Immunfunktion. Studien haben gezeigt, dass eine erhöhte PFAS-Exposition mit… 

Labormedizin würde 7 Tage nach Cyberangriff kollabieren

Ein realistisches Szenario für den Kollaps der Labormedizin in Deutschland innerhalb von sieben Tagen nach einem Cyberangriff könnte wie folgt aussehen: Tag 1-2: Initialer Angriff und Systemausfall Ein koordinierter Ransomware-Angriff trifft gleichzeitig mehrere große Laborketten und Universitätskliniken in Deutschland[1]. Die Angreifer verschlüsseln kritische Systeme und fordern hohe Lösegeldzahlungen. Viele Labore müssen ihren Betrieb einstellen, da sie keinen Zugriff mehr auf Patientendaten und Analysegeräte haben[2]. Tag 3-4: Kaskadeneffekte und Überlastung Kleinere Labore und Krankenhäuser werden von Anfragen überflutet, da Patienten und Ärzte verzweifelt nach Alternativen suchen. Die verbliebenen funktionierenden Labore sind schnell überlastet und können die Nachfrage nicht bewältigen[3]. Verzögerungen bei der Diagnose und Behandlung von Patienten häufen sich. Tag 5-6: Versorgungsengpässe und Notfallmaßnahmen Krankenhäuser müssen nicht dringende Operationen verschieben, da präoperative Labortests nicht durchgeführt werden können. Die Notaufnahmen sind überfüllt. Chronisch kranke Patienten, die regelmäßige Laborkontrollen benötigen, sind besonders gefährdet[4].… 

Labormedizin in Deutschland. Credits: LabNews Media LLC

Fachkräftemangel in der Labormedizin: Ein dringendes Problem

Labormedizin in Deutschland: Ein Überblick Die Labormedizin spielt eine zentrale Rolle in der modernen Gesundheitsversorgung in Deutschland. Etwa 60-70% aller Diagnosen und Therapieentscheidungen basieren auf labormedizinischen Untersuchungen[2]. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die aktuelle Situation der Labormedizin in Deutschland. Strukturdaten und Fachkräfte In Deutschland waren 2020 1.105 aktive Fachärzte für Labormedizin registriert[2]. Die Altersstruktur der Labormediziner zeigt einen Trend zur Überalterung im Vergleich zur gesamten Ärzteschaft[4]. Dies deutet auf einen möglichen Fachkräftemangel in der Zukunft hin. Neben den Fachärzten arbeiten etwa 50.000 weitere Mitarbeiter in medizinischen Laboren[5]. Der Anteil nicht-ärztlicher Fachkräfte im Labor scheint tendenziell zu sinken[4]. Marktstruktur und Ökonomie Der Labormarkt in Deutschland ist von einigen großen Unternehmensgruppen geprägt, die jeweils mehrere Laborstandorte betreiben. Zu den größten Anbietern gehören unter anderem die Limbach Gruppe, Sonic Healthcare Germany, Amedes, LADR und Synlab[3]. Die Ausgaben für Laborleistungen machen etwa 2,7%… 

West-Nil-Virus Ausbruch in Deutschland 2024: Aktuelle Lage

Der West-Nil-Virus (WNV) Ausbruch in Deutschland hat sich im Jahr 2024 weiterentwickelt und betrifft vor allem die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Niedersachsen. Diese Regionen sind derzeit als Haupt-Endemiegebiete bekannt. Das Virus wird hauptsächlich durch Stechmücken der Gattung Culex übertragen, die sich bei wildlebenden Vögeln infizieren und das Virus auf andere Vögel, Pferde und Menschen übertragen können. Aktuelle Fälle und Verbreitung Im Jahr 2024 wurden bereits mehrere Fälle von WNV-Infektionen bei Vögeln, Pferden und Menschen registriert. In Berlin wurde ein Habicht positiv auf das Virus getestet, was den zweiten bekannten Fall in diesem Jahr darstellt. In Niedersachsen wurde im September 2024 erstmals eine Infektion bei einem Menschen registriert. Insgesamt wurden bis Mitte September 51 Fälle bei Vögeln und 85 Fälle bei Pferden dokumentiert. Symptome und Krankheitsverlauf Die meisten Infektionen mit dem West-Nil-Virus verlaufen asymptomatisch. Etwa 20% der infizierten Personen entwickeln grippeähnliche Symptome wie… 

Laborwerte beim Alkoholismus

Mehrere Blutwerte können Hinweise auf Alkoholmissbrauch oder Alkoholismus geben: Leberwerte – Gamma-GT (GGT): Dieser Wert steigt bei regelmäßigem Alkoholkonsum oft als erstes an. Eine Erhöhung ist bei etwa 50% der Alkoholiker zu beobachten[3][6]. – ALT (GPT) und AST (GOT): Diese Leberenzyme können bei Alkoholmissbrauch erhöht sein, wobei das Verhältnis AST/ALT > 2 typisch für eine alkoholische Leberschädigung ist[2][3]. Spezifische Alkoholmarker – CDT (Carbohydrate-Deficient Transferrin)**: Steigt bei regelmäßigem Konsum von mehr als 60g Alkohol pro Tag über eine Woche an. Normalisiert sich erst nach etwa 2 Wochen Abstinenz[6]. – Ethylglucuronid (EtG): Ein direkter Alkoholmetabolit, der im Urin oder Blut nachgewiesen werden kann und einen kürzlich erfolgten Alkoholkonsum anzeigt[5]. – PEth (Phosphatidylethanol): Ein sehr spezifischer Marker für Alkoholkonsum, der im EDTA-Blut nachgewiesen werden kann[5]. Blutbildveränderungen – MCV (Mittleres Zellvolumen der Erythrozyten)**: Ein erhöhter Wert kann auf chronischen Alkoholkonsum hindeuten. Bleibt auch nach… 

FDA Approves First Treatment for Niemann-Pick Disease, Type C

The U.S. Food and Drug Administration approved Miplyffa (arimoclomol), an oral medication for the treatment of Niemann-Pick disease, type C (NPC). Miplyffa, in combination with the enzyme inhibitor miglustat, is approved to treat neurological symptoms associated with NPC in adults and children 2 years of age and older. Miplyffa is the first drug approved by the FDA to treat NPC. NPC is a rare genetic disease that results in progressive neurological symptoms and organ dysfunction. It is caused by changes in either the NPC1 or NPC2 gene, affecting the necessary transport of cholesterol and other lipids within a cell. As a result, these cells do not function as they should, ultimately causing organ damage. On average, individuals affected by this devastating disease only live for about 13 years.

Analyse beleuchtet COVID-19-assoziierte Krankheit in Japan

Ein Team der Osaka Metropolitan University hat Daten durchforstet, um die Inzidenz der COVID-19-assoziierten pulmonalen Aspergillose (CAPA), einer schweren invasiven Pilzinfektion der Lunge, in Japan zu verstehen. In Japan wurden nur wenige Studien zu CAPA durchgeführt, aber Berichte aus dem Ausland gehen von einer Inzidenz zwischen 3,8 % und 35 % aus. Anhand japanischer Verwaltungsdaten analysierten unter anderem Waki Imoto, Dozent an der Graduate School of Medicine, Yasutaka Ihara, Doktorand, Professor Ayumi Shintani und Professor Hiroshi Kakeya die CAPA, insbesondere bei Patienten mit schwerem oder kritischem COVID-19. Das Team untersuchte über 150.000 COVID-19-Fälle aus den gesamten Kalenderjahren 2020 und 2021, und etwa 33.000 Patienten fielen in die Kategorie schwer oder kritisch. Unter diesen 33.000 Patienten trat CAPA bei 0,4 bis 2,7 % auf, wobei Männer, ältere Erwachsene, das Vorhandensein von Atemwegserkrankungen und die Verwendung von Dialysebehandlungen oder Bluttransfusionen einem höheren… 

Covid-19: Corona-Aufarbeitung evidenzbasiert

RKI-Files, Lauterbach oder Spahn – und bislang keine evidenzbasierte Corona-Aufarbeitung rund um Covid-19. Um diese Lücke zu schließen, wird LabNews als unabhängiges Portal in loser Folge Fachartikel zum Thema Covid-19 vorstellen. Dabei gelten strikte Kriterien: Die Artikel müssen in einem peer reviewed Journal erschienen sein Die Autoren dürfen keine Interessenskonflikte aufweisen Sie müssen öffentlich zugänglich sein Zusätzlich wird LabNews auf die offiziellen Statistiken verschiedener Landes- Und Bundesbehören zugreifen. Ziel der Serie ist es nicht, eine politische oder mediale Bewertung der Coronapandemie abzugeben. Vielmehr soll das auf diese Weise entstehende Kompendium als frei zugängliche Datenbank Ärzten und Patienten gleichermaßen zur Verfügung stehen. LabNews wird von der US amerikanischen LabNews Media LLC produziert und herausgegeben. Das Portal ist finanziell unabhängig und erhält keinerlei Spenden, Zuwendungen oder Werbeeinnahmen. Die Unabhängigkeit von https://lab-news.de/ ist daher gewährleistet. Das LabNews Team

Schweinepest: In Hessen will man ganze Rotten einfangen

Das Hessische Landwirtschaftsministerium (HMLU) hat in Zusammenarbeit mit Experten aus Wissenschaft und Jagd neue Maßnahmen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vorgestellt. Der Fokus liegt auf der Reduzierung der Wildschweinpopulation in der Sperrzone II, um die Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern. Neue Strategie für die Sperrzone II Nach anfänglichem Jagdverbot in der Sperrzone II, um […] Schweinepest: In Hessen will man ganze Rotten einfangen