Erhaltung der Eizelle: Langlebige Proteine könnten entscheidend sein
Max-Planck-Forscher entdecken, dass extrem langlebige Proteine im Eierstock die Eizellen von Säugetieren gesund und fruchtbar halten können. Weibliche Säugetiere – auch der Mensch – werden mit allen Eizellen geboren. Von den ein bis zwei Millionen Eizellen einer Frau reifen etwa 400 vor der Menopause heran und können befruchtet werden. Manche Eizellen überleben deshalb mehrere Jahrzehnte – und müssen über diese lange Zeit funktionsfähig bleiben. Extrem langlebige Proteine im Eierstock scheinen dabei eine wichtige Rolle zu spielen, wie Göttinger Forscherteams nun in Experimenten mit Mäusen herausfanden. Diese langlebigen Proteine scheinen dabei zu helfen, die Fruchtbarkeit möglichst lange aufrechtzuerhalten. „Eizellen müssen während des gesamten reproduktiven Lebens einer Frau erhalten bleiben, damit sie sich zu gesunden Embryonen entwickeln können“, erklärt Melina Schuh, Direktorin am Max-Planck-Institut (MPI) für multidisziplinäre Wissenschaften. Selbst bei Mäusen, die sich nur etwas mehr als ein Jahr lang fortpflanzen können,…


