DNA-basierte Verifizierung von Urinproben soll Toxikologie-Tests zuverlässiger und patientenfreundlicher machen
Das US-Laborunternehmen Precision Diagnostics hat ein neues Whitepaper veröffentlicht, das den Einsatz von Short Tandem Repeats (STR) zur Identitätsprüfung von Urinproben in der Drogen- und Medikamententestung beschreibt. Das Verfahren soll die Genauigkeit der Tests deutlich steigern und gleichzeitig die Belastung für Patienten verringern. Das Whitepaper mit dem Titel „Use of Short Tandem Repeats (STR) for the Identification and Verification of Urine Specimens“ stellt eine forensisch etablierte DNA-Analysemethode vor, die nun erstmals systematisch in der klinischen Toxikologie eingesetzt wird. Die proprietäre Lösung des Unternehmens heißt VerifID. Bisherige Verfahren zur Prüfung der Probenvalidität beruhen oft auf Beobachtung oder indirekten Markern, die für viele Patienten unangenehm oder stigmatisierend sind. VerifID nutzt stattdessen eine molekulare Analyse spezifischer DNA-Marker (STR), um zweifelsfrei zu bestätigen, dass die abgegebene Urinprobe tatsächlich vom angegebenen Patienten stammt. „Jahrzehntelang mussten sich Ärzte und Patienten zwischen Testintegrität und Patientenwürde entscheiden“, sagte…
