Jens Spahn: Umstrittene Amtszeit als Gesundheitsminister wirft weiter Schatten
Die Amtszeit von Jens Spahn als Bundesgesundheitsminister (2018-2021) bleibt auch Jahre später Gegenstand kontroverser Debatten. Besonders seine Rolle während der Corona-Pandemie steht dabei im Fokus der Kritik. Ein zentraler Streitpunkt ist die Maskenbeschaffung während der ersten Pandemiewelle. Der Bundesrechnungshof kritisierte in einem Prüfbericht die unverhältnismäßige Beschaffung von FFP2-Masken, die das Dreizehnfache des ermittelten Mindestbedarfs überstieg. Die Kosten von 6,3 Milliarden Euro plus zusätzliche Ausgaben für Rechtsstreitigkeiten und Entsorgung fehlerhafter Masken belasten bis heute den Bundeshaushalt. Auch Spahns Kommunikationsstrategie während der Pandemie erwies sich als problematisch. Seine Bezeichnung einer „Pandemie der Ungeimpften“ wurde selbst von RKI-Experten als „fachlich nicht korrekt“ eingestuft. Protokolle zeigen, dass Mitarbeiter des Robert-Koch-Instituts diese Aussage intern kritisierten, da auch Geimpfte zum Infektionsgeschehen beitrugen. Besonders brisant erscheint ein Spendendinner in Leipzig während der Hochphase der Pandemie, bei dem Teilnehmer zu Spenden von 9.999 Euro aufgefordert wurden – gezielt…








