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Basismodell für Biomarker-Erkennung gestartet

Ein neuer Multitasking-Ansatz zum Schulen von KI macht es möglich, Basismodelle mit einem Minimum an Daten kosteneffizient und schnell zu trainieren. Damit überwinden Forschende die Datenknappheit in der medizinischen Bildgebung – und können so Leben retten. Die Zahl der Krebserkrankungen steigt laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit signifikant an. Zentral für eine sichere Diagnose und erfolgreiche Therapie sind eindeutige Indikatoren, auch Biomarker genannt. Lernfähige KI-Systeme tragen dazu bei, solche messbaren Parameter in pathologischen Bildern aufzuspüren. Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medizin MEVIS ist es in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen, der Universität Regensburg und der Hannover Medical School gelungen, hierfür ein Basismodell zu entwickeln, das Gewebeproben anhand eines Bruchteils der üblichen Trainingsdatensätze schnell, zuverlässig und ressourceneffizient analysiert. Weg von großen Datenmengen und selbstüberwachtem Lernen Klassische Basismodelle, etwa Sprachmodelle wie ChatGPT, werden selbstüberwacht mit großen, diversen Datensätzen trainiert. Diese liegen jedoch bei medizinischen… 

Lucid Genomics bekommt Cash

Das Berliner Start-up Lucid Genomics ( https://www.lucid-genomics.com), das eine KI-basierte Digital-HealthTech-Plattform zur umfassenden DNA-Analyse entwickelt, um genetisch bedingte Krankheiten schneller und präziser zu erkennen, hat erfolgreich ein Pre-Seed-Funding in Höhe von 1,3 Millionen Euro abgeschlossen. Die Finanzierungsrunde wurde von Caesar Ventures angeführt, unterstützt von B.I.F. Partners, Another.Vc und dem MPF Accelerator Program. Das Kapital wird genutzt, um die KI-basierte Digital-HealthTech-Plattform von Lucid Genomics weiter auszubauen. Das Start-up zielt damit darauf ab, dass Nutzer im Healthcare- und Pharma-Bereich alle genomischen Informationen aus der DNA für präzisere Diagnostik und fortschrittliche Arzneimittelentwicklung extrahieren können. Lucid Genomics ist eine Ausgründung des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik und der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das Unternehmen wurde von Uirá Souto Melo (CEO) und Hossein Moeinzadeh (CTO) gegründet und basiert auf der Spitzenforschung von Prof. Dr. Stefan Mundlos und Prof. Dr. Martin Vingron. Gemeinsam haben sie eine B2B-SaaS-Plattform… 

Müdigkeit kann auf Krebs hindeuten

Müdigkeit kann ein Hinweis auf Krebs sein, da sie oft mit einem Zustand namens Fatigue assoziiert wird, der bei Krebspatienten häufig auftritt. Fatigue ist eine Form der chronischen Müdigkeit, die sowohl körperliche als auch emotionale Erschöpfung umfasst und sich nicht durch Schlaf oder Ruhe bessern lässt. Diese Müdigkeit ist bei Krebspatienten weit verbreitet und kann zu jedem Zeitpunkt der Krebserkrankung auftreten, sei es vor der Diagnose, während der Behandlung oder nach der Therapie[1][2][4]. Ursachen der Fatigue bei Krebs 1.Stoffwechselveränderungen durch den Tumor: Tumore können den Stoffwechsel beeinflussen und normale Körperabläufe stören, was zu Müdigkeit führen kann[2].   2. Behandlungseffekte: Krebstherapien wie Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen belasten den Körper stark und können die Neubildung von Blutzellen beeinträchtigen, was die Sauerstoffversorgung und damit die Leistungsfähigkeit verringert[2][6]. 3. Hormonelle und immunologische Veränderungen: Der Tumor und die Therapie können den Hormonhaushalt und das Immunsystem beeinflussen,… 

Blutwerte der Leber – LabNews Lexikon

Blutwerte der Leber: Der Überblick. Die Leber ist ein zentrales Organ im menschlichen Stoffwechsel und erfüllt zahlreiche lebenswichtige Funktionen, darunter den Abbau von Giftstoffen, die Produktion von Gallenflüssigkeit und die Synthese von Proteinen, die für die Blutgerinnung und das Immunsystem wichtig sind[6]. Um die Gesundheit der Leber zu beurteilen, werden sogenannte *Leberwerte* im Blut gemessen. Diese Werte sind entscheidend, um mögliche Leberschäden oder -erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Wichtige Leberwerte Die wichtigsten Leberwerte, die bei einer Blutuntersuchung gemessen werden, umfassen: – Alanin-Aminotransferase (ALT oder GPT): Ein Enzym, das hauptsächlich in der Leber vorkommt. Erhöhte Werte können auf eine Schädigung der Leberzellen hinweisen[4][6]. – Aspartat-Aminotransferase (AST oder GOT)**: Ein weiteres Enzym, das in der Leber, aber auch in anderen Organen vorkommt. Hohe Werte deuten ebenfalls auf eine Leberzellschädigung hin[4][6].– Gamma-Glutamyltransferase (Gamma-GT): Ein Enzym, das bei Erkrankungen der Leber und… 

Forscher finden Messerstecher-Gene

Aggressives Verhalten, wie es bei Messerangriffen beobachtet werden kann, hat komplexe Ursachen, die sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren umfassen. Es gibt kein einzelnes Gen, das direkt für Aggression verantwortlich ist, jedoch wurden einige genetische Varianten identifiziert, die das Risiko für aggressives Verhalten erhöhen können. Monoaminooxidase-A (MAOA) Gen Eine der bekanntesten genetischen Varianten, die mit Aggression in Verbindung gebracht wird, ist das Monoaminooxidase-A (MAOA) Gen. Eine bestimmte Variante dieses Gens, die zu einer geringeren Aktivität des entsprechenden Enzyms führt, wurde wiederholt mit erhöhtem Aggressionspotenzial in Verbindung gebracht. Diese Variante beeinflusst die Verstoffwechslung von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin, die beide eine Rolle bei der Regulierung von Aggression spielen[2][6]. Es ist wichtig zu betonen, dass diese genetische Prädisposition alleine nicht zwangsläufig zu aggressivem Verhalten führt. Vielmehr interagiert sie häufig mit Umweltfaktoren wie frühkindlicher Traumatisierung oder anderen belastenden Erfahrungen, um das Risiko… 

Digitale Sprechstunden verbessern die Rate an optimaler Medikamentenversorgung

Patienten mit Herzinsuffizienz, einer Krankheit, von der weltweit mehr als 60 Millionen Menschen betroffen sind, erhalten nach 12 Wochen digitaler Konsultationen viermal häufiger die optimale Medikamentenkombination. Forscher aus fünf niederländischen Krankenhäusern, koordiniert vom Amsterdam UMC, fanden heraus, dass der Einsatz digitaler Konsultationen die Versorgung verbesserte und gleichzeitig die Patientenzufriedenheit aufrechterhielt. Diese Ergebnisse wurden heute in Nature Medicine veröffentlicht und gleichzeitig auf der Jahreskonferenz der European Society of Cardiology vorgestellt.  „Während der COVID-Pandemie waren fast alle unsere Patienten plötzlich Patienten, die digital konsultiert wurden, und ehrlich gesagt hat das gut funktioniert, aber es gab auch Bedenken. Diese Bedenken brachten uns auf die Idee für diese Studie“, sagt Mark Schuuring, ehemaliger Kardiologe am Amsterdam UMC und jetzt Kardiologe am Medical Spectrum Twente.  „Unser Programm misst die Qualität der Versorgung, indem es die Vorgehensweise des Arztes in der digitalen Konsultation mit den aktuellen… 

Bluttest sagt 30-Jahres-Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulärem Tod voraus

Eine von Forschern des Brigham College geleitete Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Messung von drei veränderbaren Faktoren zusammen mehr Informationen über das Risiko liefert als jeder Marker, der allein verwendet wird. Entzündungen erweisen sich als mindestens so wichtig wie Cholesterin, werden jedoch selten gemessen. Die wichtigsten Erkenntnisse Die Forscher von Brigham werteten Daten von mehr als 27.000 Teilnehmerinnen der Women’s Health Study aus, die 30 Jahre lang beobachtet wurden.Durch eine erste einmalige Messung dreier biologischer Marker – hsCRP, LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a) – in ihrem Blut wurde ihr Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse in den folgenden Jahrzehnten vorhergesagt.Die Ergebnisse unterstützen ein allgemeines Screening auf Entzündungen und Lipoprotein(a) zusätzlich zu Cholesterin sowie einen früheren, aggressiven Einsatz gezielter Interventionen, insbesondere bei Frauen, bei denen Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach wie vor unterdiagnostiziert und unterbehandelt sind.

Neues Lehrbuch beleuchtet das Altern

Ein neues Lehrbuch bietet einen Überblick über das aktuelle Verständnis des Alterns – von der biologischen Grundlagen des Alterns über altersbedingte Krankheiten bis hin zur Rolle von Lebensstil und Umwelt. Das Springer-Lehrbuch „ Aging: How Science Works“ basiert auf den beliebten Vorlesungen von Professor Carsten Carlberg an der Universität Ostfinnland, mit Professor Stine Ulven und Dr. Eunike Velleuer als Co-Autorinnen. Altern ist ein Thema, das jeden betrifft. Es ist keine Krankheit, sondern beinhaltet natürliche Veränderungen der physiologischen und biochemischen Prozesse im menschlichen Körper, wenn wir älter werden. Wir alle altern in einer individuellen Geschwindigkeit, die in hohem Maße mit unserem Lebensstil und der Umgebung, in der wir leben, zusammenhängt. Wichtig ist, dass die molekularen und zellulären Mechanismen des Alterns in jeder unserer Zellen enthalten sind. Der Alterungsprozess begrenzt unsere maximale Lebensspanne, die für uns Menschen 120 Jahre beträgt. Dieses Alter… 

Blutdruck: Neuartige niedrig dosierte Dreifach-Einzeltablettenkombination

Eine niedrig dosierte Dreifach-Einzeltablettenkombination konnte den Blutdruck in zwei Studien, die heute in einer Hotline-Sitzung auf dem ESC-Kongress 2024 vorgestellt wurden, wirksam senken.1 „Weltweit erreichen die meisten Menschen, die wegen hohem Blutdruck behandelt werden, keine ausreichende Kontrolle, was hauptsächlich auf die fortgesetzte Anwendung wenig wirksamer Behandlungsschemata einschließlich Monotherapie zurückzuführen ist. Kombinationen verschiedener niedrig dosierter Medikamente in Einzeltabletten versprechen eine Verbesserung der Behandlung von Bluthochdruck aufgrund ihrer additiven Vorteile, ihrer schnellen Wirkung und eines geringen Risikos von Nebenwirkungen. Wir haben eine Dreifachkombination in Einzeltabletten, GMRx2, entwickelt und diese in einer placebokontrollierten Studie getestet, um das Produkt als Ganzes zu bewerten, sowie in einer Studie mit drei verschiedenen Dualtherapien, um jede Komponente einzeln zu bewerten. Die beobachteten klinisch bedeutsamen Verbesserungen des Blutdrucks sind ermutigend“, erklärte der leitende Prüfer, Professor Anthony Rodgers vom George Institute for Global Health der University of New South… 


Pierre Fabre Laboratories erhält EU-Zulassung für BRAFTOVI® (Encorafenib)

Die europäische Zulassung basiert auf den Ergebnissen der Phase-II-PHAROS-Studie, die einen bedeutenden klinischen Nutzen für  BRAF V600E  mutierte Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit einer objektiven Ansprechrate (ORR) von 75 % bei therapienaiven Patienten und 46 % bei zuvor behandelten Patienten zeigte.[1-3] Das Sicherheitsprofil entspricht dem, das bei der zugelassenen Indikation metastasierendes Melanom beobachtet wurde.[1] Die Zulassung folgt auf eine positive Stellungnahme des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) vom 25. Juli