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New Treatment for Uncomplicated Urinary Tract Infections

Today, the U.S. Food and Drug Administration approved Pivya (pivmecillinam) tablets for the treatment of female adults with uncomplicated urinary tract infections (UTIs) caused by susceptible isolates of Escherichia coli, Proteus mirabilis and Staphylococcus saprophyticus. Uncomplicated UTIs are bacterial infections of the bladder in females with no structural abnormalities of their urinary tract. Approximately one-half of all women experience at least one UTI in their lifetime.  https://clinicaltrials.gov/study/NCT01849926

Phase-2-Studie für MDMA-unterstützte Therapie bei PTBS

Lykos Therapeutics gab den Abschluss einer europäischen Phase-2-Studie (MP18) bekannt, einer offenen, multizentrischen Machbarkeitsstudie zu Midomafetamin (MDMA)-Kapseln, die in Kombination mit einer psychologischen Intervention („MDMA-unterstützte Therapie“) bei Erwachsenen mit posttraumatischer Belastungsstörung („PTSD“) eingesetzt werden. Nach Abschluss der entscheidenden klinischen Phase-3-Studien in den Vereinigten Staaten wird der Zulassungsantrag („NDA“) für Lykos‘ Midomafetamin-Kapseln derzeit von der US-Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration“) geprüft. Die Studie umfasste einundzwanzig Teilnehmer, die in Einrichtungen in den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, der Tschechischen Republik, Deutschland und Norwegen behandelt wurden. Die Studie umfasste eine fakultative fMRI-Teilstudie, in der Veränderungen der Gehirnaktivität bei Probanden mit PTSD untersucht wurden.

Biomarker sagt Therapie-Erfolg bei Tumorerkrankung im Knochenmark voraus

Die CAR-T-Zelltherapie hat sich als wirkungsvolle Behandlung verschiedener hämatologischer Krebserkrankungen etabliert. Doch nicht bei allen Erkrankten schlägt die Therapie gleich gut an. In einer aktuellen klinischen Studie haben Forschende der Universitätsmedizin Leipzig und des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie verschiedene Biomarker identifiziert, die mit dem Ansprechen der CAR-T-Zelltherapie beim Multiplen Myelom, einer bösartigen Tumorerkrankung im Knochenmark, zusammenhängen. Die Ergebnisse sind im renommierten Fachjournal Nature Cancer publiziert worden. Bei einer CAR-T-Zelltherapie werden den Patient:innen Immunzellen entnommen, sogenannte T-Zellen. Diese werden im Labor genetisch modifiziert, sodass sie fortan einen Rezeptor auf ihrer Oberfläche tragen. Mit diesem Rezeptor kann die Immunzelle die Krebszellen erkennen und deren Zerstörung initiieren. Trotz beeindruckender klinischer Erfolge spricht ein Teil der Erkrankten nicht auf die CAR-T-Zell-Therapie an. Unter Leitung von Forschenden der Universitätsmedizin Leipzig ist es erstmals gelungen, Biomarker zu identifizieren, die mit dem Erfolg dieser Therapie beim… 

Schwere Nebenwirkungen bei Immuntherapien

Autoimmunreaktionen gegen ein wichtiges Lungenprotein könnten Lungenentzündungen während Immuntherapien bei Lungenkrebs auslösen. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie unter der Leitung der Universitätshautklinik Tübingen und des Kantonsspital St. Gallen. Die Studienergebnisse könnten dazu beitragen, Patientinnen und Patienten zu identifizieren, die ein erhöhtes Risiko für diese schwerwiegende Nebenwirkung haben. Daraus könnten sogenannte Biomarker abgeleitet werden, um Ärztinnen und Ärzte dabei zu helfen, Risiken besser zu bewerten und Behandlungen anzupassen. Die Studie wurde im Fachjournal „American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine” veröffentlicht. Obwohl der Einsatz solcher Immuntherapien die Prognose für Betroffene deutlich verbessert hat, ist die Therapie nicht nebenwirkungsfrei. Die Immun-Checkpoint-Inhibitor Therapie kann eine schwerwiegende Lungenentzündung bei bis zu 20 Prozent der betroffenen Patientinnen und Patienten verursachen, deren Gesundheit durch den Lungenkrebs ohnehin schon massiv angegriffen ist. Warum genau manche Betroffene an dieser Nebenwirkung leiden, während andere verschont bleiben, war… 

Biophysik testet Biomarker

LMU-Forschende haben eine Methode entwickelt, um bestimmen zu können, wie zuverlässig sich die Zielproteine in der superauflösenden Fluoreszenz-Mikroskopie markieren lassen. Moderne Mikroskopie-Verfahren erlauben es, das Innenleben von Zellen in erstaunlichem Detailreichtum zu untersuchen. „Inzwischen können wir die Anordnung und Interaktion einzelner Proteine unter dem Mikroskop beobachten“, sagt Professor Ralf Jungmann, Leiter des Lehrstuhls für Molekulare Physik des Lebens an der LMU und Max-Planck-Fellow am MPI für Biochemie. Das Team des Biophysikers hat kürzlich die revolutionäre Methode RESI entwickelt – „Resolution Enhancement by Sequential Imaging“. Mit ihr lässt sich die Auflösung der Fluoreszenzmikroskopie bis auf die Ångströmskala verbessern – weit unterhalb der klassischen Beugungsgrenze des Lichts. Ausschlaggebend dafür sind DNA-konjugierte Markermoleküle, welche die Forschenden zielgenau an den Molekülen anbringen, die sie besser verstehen wollen. Nun hat Jungmanns Team im Fachmagazin Nature Methods eine Technik vorgestellt, mit der sich quantifizieren lässt, wie… 

Botenstoff stoppt Weiterentwicklung von T-Zellen im Tumor

Tumore verhindern aktiv, dass sich Immunantworten durch sogenannte zytotoxische T-Zellen bilden, die den Krebs bekämpfen könnten. Wie das genau geschieht, beschreiben jetzt erstmals Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Die Studie im Fachmagazin „Nature” liefert Ansatzpunkte für neue Krebs-Immuntherapien, und könnte bestehende Behandlungen effektiver machen. Eine zweite Arbeit in „Nature” bestätigt die Erkenntnisse. Botenstoff stoppt Weiterentwicklung von T-Zellen im Tumor Ein Team um Dr. Jan Böttcher, Forschungsgruppenleiter am Institut für Molekulare Immunologie der TUM, und Prof. Sebastian Kobold, stellvertretender Direktor der Abteilung Klinische Pharmakologie am LMU Klinikum München, hat jetzt herausgefunden, dass Tumore mit einem Botenstoff Immunzellen in einer frühen Phase der Immunantwort beeinflussen. Viele Krebszellen schütten verstärkt den Botenstoff Prostaglandin E2 aus. Die Forschenden konnten nachweisen, dass Prostaglandin E2 an EP2 und EP4, zwei Rezeptoren auf der Oberfläche bestimmter Immunzellen bindet. Diese… 

Künstlicher Süßstoff kann den Darm schädigen

Neue Forschungsergebnisse haben ergeben, dass Neotam, einer der künstlichen Süßstoffe der neuen Generation, den menschlichen Darm schädigen und Krankheiten verursachen kann. Die Studie ist die erste, die zeigt, dass Neotam dazu führen kann, dass zuvor gesunde Darmbakterien erkranken und in die Darmwand eindringen – was möglicherweise zu Gesundheitsproblemen wie Reizdarmsyndrom und Sepsis führt – und auch einen Zusammenbruch der Epithelbarriere verursacht, die einen Teil davon darstellt die Darmwand. Die in der Fachzeitschrift Frontiers in Nutrition veröffentlichte und an der Anglia Ruskin University (ARU) durchgeführte Studie zeigt, dass Neotam das Darmepithel direkt schädigen kann, indem es zum Absterben von Epithelzellen führt, und indirekt, indem es häufig vorkommende Bakterien schädigt im Darm. Die In-vitro- Studie identifizierte eine Reihe pathogener Reaktionen nach der Exposition von E. coli ( Escherichia coli ) und E. faecalis ( Enterococcus faecalis ) gegenüber Neotam, das in Getränken,… 

Alzheimer’s drug development pipeline

Alzheimer’s treatment studies offer hope as UNLV expert predicts new potential drugs, biomarkers will yield critical insight for future development. There are 164 trials assessing 127 drugs across the 2024 AD pipeline. There were 48 trials in Phase 3 testing 32 drugs, 90 trials in Phase 2 assessing 81 drugs, and 26 trials in Phase 1 testing 25 agents. Of the 164 trials, 34% (N = 56) assess disease-modifying biological agents, 41% (N = 68) test disease-modifying small molecule drugs, 10% (N = 17) evaluate cognitive enhancing agents, and 14% (N = 23) test drugs for the treatment of neuropsychiatric symptoms. The world of Alzheimer’s treatments is at an inflection point as more potential drugs make their way out of clinical trials. And on the heels of newly FDA-approved drugs Aduhelm® (aducanumab) in 2021 and Leqembi® (lecanemab) in 2023, a… 

Dresden startet drei Supercomputer

Das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) der Technischen Universität Dresden (TUD) hat am 23. April 2024 das hochspezialisierte neue Supercomputing-System „Barnard“ sowie erste Komponenten der Rechnerarchitektur „SpiNNaker2“ mit einem Festakt eingeweiht. Zugleich wurde mit „Capella“ auch die Beschaffung eines weiteren Computing-Clusters vorgestellt. Als Gesamtsystem adressiert das Trio die Anforderungen an hohe Rechenleistung in enger Verbindung mit großen Datenmengen ebenso wie spezielle Lösungen für die Bereiche Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen und bedient damit den aktuellen Bedarf der Forschung. Als Schlüsseltechnologie für innovative Entwicklungen in einer Vielzahl von Wissenschaftsgebieten bieten die Systeme im Rahmen des NHR-Verbundes (Nationales Hochleistungs­rechnen) exzellente Voraussetzungen, um kompetitiv neue Wege zu gehen und schnelle Lösungen für die Künstliche Intelligenz umzusetzen. Während mit Barnard ein CPU-basierter Hochleistungsrechner (CPU: Central Processing Unit) insbesondere für datenintensive Anforderungen bereitsteht, ergänzt die aktuelle Beschaffung Capella einen strategisch wichtigen Aufwuchs an Rechenkapazität… 

Enzalutamide: EU Approval for Use in Additional Recurrent Early Prostate Cancer

Astellas Pharma Inc. (TSE: 4503, President and CEO: Naoki Okamura, „Astellas“) today announced the European Commission (EC) has approved a label extension for XTANDI™ (enzalutamide) as monotherapy or in combination with androgen deprivation therapy (ADT) for the treatment of adult men with high-risk biochemical recurrent (BCR) non-metastatic hormone-sensitive prostate cancer (nmHSPC) who are unsuitable for salvage-radiotherapy. The extended approval for XTANDI is based on results from the Phase 3 EMBARK trial in 1,068 men with high-risk BCR nmHSPC, in whom levels of prostate-specific antigen (PSA), the biomarker which can be indicative of prostate cancer activity, doubled in nine months or less. The study showed patients treated with XTANDI in combination with leuprolide had a 57.6% lower chance of their cancer spreading or dying compared to those treated with leuprolide alone. Participants who were treated with XTANDI alone had a 36.9%…