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Backhaus muss zurücktreten – Timmy quält sich unentwegt, während der Minister Ostern feiert

Der Buckelwal Timmy liegt seit Tagen regungslos in der flachen Wismarer Bucht vor der Insel Poel und quält sich unentwegt. Er atmet nur noch alle vier bis fünf Minuten, gibt Laute von sich und kämpft sichtlich mit unerträglichen Schmerzen. Experten sprechen offen von extremem Leiden. Der zuständige Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat die aktiven Rettungsversuche eingestellt und lehnt eine humane Erlösung kategorisch ab. Stattdessen lässt er den Wal mit Wasser benetzen – alle zwei bis drei Stunden ein hilfloser Schlauch – und redet von „Ruhe geben“ und „Würde“. Während Timmy weiter leidet, plant Backhaus offenbar, die Feiertage in Ruhe zu verbringen. Nach Ostern sollen Experten noch einmal schauen. Das ist keine Politik. Das ist unverantwortliche Grausamkeit. Das Tierschutzgesetz ist glasklar. § 1 verbietet, einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. § 17 stellt länger anhaltende oder sich… 

Steigendes Risiko für hybride Drohnenangriffe auf die US-Luftwaffenbasis Ramstein

Die US-Airbase Ramstein in Rheinland-Pfalz stellt den größten amerikanischen Luftwaffenstützpunkt außerhalb der Vereinigten Staaten dar und dient als zentraler Knotenpunkt für Luftoperationen in Europa und Afrika. Sie fungiert außerdem als wichtiges Kommando- und Steuerungszentrum für US-Drohnen- und Raketenoperationen im Nahen Osten, da Datenverbindungen und Satellitenrelais für die Steuerung von Einsätzen über weite Entfernungen dort gebündelt werden. Vor diesem Hintergrund hat sich das Risiko asymmetrischer Bedrohungen durch Drohnen in den letzten Wochen deutlich erhöht, insbesondere im Kontext der laufenden militärischen Auseinandersetzung mit Iran. Seit dem 28. Februar 2026 führen die Vereinigten Staaten und Israel unter der Operation Epic Fury umfassende Luftangriffe auf iranische militärische Ziele durch. Diese umfassen Raketen- und Drohnenstellungen, Produktionsstätten für Rüstungsgüter, Luftverteidigungsanlagen sowie Infrastruktur zur Herstellung von ballistischen Flugkörpern. Iran hat darauf mit einer massiven Gegenoffensive reagiert und bis Anfang April mehr als 5.400 Drohnen- und Raketenangriffe auf… 

Rätselhaft: Riesenplanet umkreist kleinen Stern

Beobachtungen des höchst ungewöhnlichen – manchmal auch als „verboten“ bezeichneten – Exoplaneten TOI-5205 b durch das JWST deuten darauf hin, dass die Atmosphäre des Riesenplaneten weniger schwere Elemente enthält als sein Zentralstern. Diese Erkenntnisse haben Auswirkungen auf unser Verständnis der Entstehung von Riesenplaneten in der frühen Lebensphase eines Sterns. Die diese Woche im The Astronomical Journal veröffentlichten   Ergebnisse stellen die Gemeinschaftsarbeit eines internationalen Astronomenteams unter der Leitung von Caleb Cañas vom NASA Goddard Space Flight Center und unter Beteiligung von Shubham Kanodia von Carnegie Science dar . TOI 5205 b ist ein Planet von der Größe Jupiters, der einen Stern umkreist, der selbst etwa viermal so groß wie Jupiter und etwa 40 Prozent der Sonnenmasse besitzt. Wenn er vor seinem Stern vorbeizieht – ein Phänomen, das Astronomen als „Transit“ bezeichnen –, blockiert der Planet etwa sechs Prozent seines Lichts. Durch die Beobachtung dieses… 

Backhaus und Timmy – Die schamlose Politik der verlängerten Qual

(Kommentar) Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat entschieden: Der Buckelwal „Timmy“ soll in der flachen Wismarer Bucht vor der Insel Poel qualvoll verenden. Rettungsversuche wurden eingestellt. Stattdessen lässt die Feuerwehr alle paar Stunden den Rücken des Tieres mit Wasser benetzen – eine hilflose Geste, während Timmy seit Tagen regungslos im flachen Wasser liegt, extrem leidet und langsam stirbt. Backhaus spricht von „Ruhe“, von „Respekt vor der Natur“ und davon, dass der Wal „sich das selbst ausgesucht“ habe. Das ist keine Tierliebe. Das ist feige politische Kalkulation. Das Tierschutzgesetz gilt eindeutig auch für Wale als Wirbeltiere. § 1 verbietet, einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. § 17 stellt es unter Strafe – mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe –, einem Wirbeltier länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zuzufügen. Das Gesetz kennt keine Ausnahme für… 

Claude-Code-Leak legt weitreichende Datensammlung und Fernsteuerung durch Anthropic offen

Nach einem folgenschweren Quellcode-Leck des US-Unternehmens Anthropic zeichnet sich ab, dass dessen Entwickler-Tool Claude Code deutlich tiefere Systemzugriffe und Datenerfassungsroutinen enthält, als bislang bekannt. Der vollständige Quelltext, der Ende März versehentlich auf der Entwicklerplattform npm veröffentlicht wurde, zeigt laut unabhängigen Analysen umfangreiche Telemetrie- und Fernwartungsfunktionen. Laut Sicherheitsexperten wurden über 500.000 Zeilen TypeScript-Code ungeschützt zugänglich, nachdem Anthropic versehentlich eine interne „source map“-Datei in die Version 2.1.88 integrierte. Das Unternehmen bestätigte den Fehler und sprach von einem „menschlichen Versagen“, betonte aber, es habe keinen externen Angriff und keinen Abfluss personenbezogener Kundendaten gegeben. Fachleute, die den veröffentlichten Code untersucht haben, berichten jedoch von einem tiefgehenden Einblick in die Funktionsweise des Systems. Claude Code protokolliere lokal nahezu jede Aktion, einschließlich gelesener Dateien, ausgeführter Shell-Kommandos und vorgenommener Codeänderungen. Darüber hinaus enthalte die Anwendung Routinen zur stündlichen Kommunikation mit Anthropic-Servern und ermögliche es dem Anbieter, Konfigurationen… 

NfL (Neurofilament Light Chain) – ein wichtiger Biomarker für neuronale Schädigung

NfL (Neurofilament Light Chain) ist ein Strukturprotein der Nervenzellen (Neuronen), genauer der Axone im zentralen und peripheren Nervensystem. Es gehört zu den Neurofilamenten, die den Axonen Stabilität verleihen und für deren radiales Wachstum wichtig sind. Bei Schädigung oder Untergang von Nervenzellen (neuroaxonaler Schaden) wird NfL freigesetzt und kann im Liquor (Nervenwasser) sowie im Blut (Serum/Plasma) nachgewiesen werden. Moderne hochsensitive Tests (z. B. auf Siemens Atellica, Roche, Fujirebio oder Quanterix-Plattformen) ermöglichen die Messung im Blut – ein großer praktischer Vorteil gegenüber der früher notwendigen Liquorpunktion. Wichtige Eigenschaften von NfL Klinische Anwendungen (Stand 2026) NfL hat sich vor allem in folgenden Bereichen etabliert oder wird intensiv untersucht: Vorteile von NfL als Biomarker Einschränkungen Bedeutung im Laboralltag Im Rahmen von Veranstaltungen wie dem Atellica Round Table von Siemens Healthineers wird NfL als Beispiel für neue Biomarker in der neurologischen Diagnostik vorgestellt. Die automatisierte… 

Atellica Round Table 2026: Siemens Healthineers lädt ins Labor der Zukunft

Unter dem Motto „Impulse für Ihr Labor“ veranstaltet Siemens Healthineers am 15. April 2026 den ersten Atellica Round Table 2026 im Lehr- und Lernzentrum der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie steigende Anforderungen, neue diagnostische Möglichkeiten und zunehmende Automatisierung im Laboralltag sinnvoll miteinander verbunden werden können. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen der Labordiagnostik: Besonderes Highlight ist die Besichtigung des Zentrallabors des Universitätsklinikums Essen. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus dem Laborbereich und bietet eine kompakte Plattform für fachlichen Austausch und praxisnahe Einblicke. Eine Agenda mit allen Programmdetails steht zum Download bereit. Weitere Termine des Atellica Round Table 2026 an verschiedenen Standorten folgen. Interessierte können sich ab sofort auf der Webseite von Siemens Healthineers für Essen oder andere Veranstaltungsorte registrieren. Der Atellica Round Table soll Labormitarbeitende und Verantwortliche dabei unterstützen, aktuelle Entwicklungen in der… 

FDA genehmigt orales GLP-1-Medikament Foundayo zur Gewichtsreduktion

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat das orale GLP-1-Medikament Foundayo™ (Orforglipron) von Eli Lilly zur Behandlung von Adipositas und Übergewicht mit gewichtsbedingten Erkrankungen zugelassen. Es handelt sich um das erste und bisher einzige GLP-1-Präparat in Tablettenform, das unabhängig von Mahlzeiten und ohne Flüssigkeitsbeschränkungen zu jeder Tageszeit eingenommen werden kann. In der Phase-3-Studie ATTAIN-1 verloren Teilnehmer unter der höchsten Dosis von Foundayo im Durchschnitt 27,3 Pfund (12,4 Prozent ihres Körpergewichts) gegenüber 2,2 Pfund (0,9 Prozent) unter Placebo, wenn sie die Behandlung fortsetzten. Auch bei Berücksichtigung aller Teilnehmer betrug der Gewichtsverlust im Mittel 25 Pfund (11,1 Prozent). Zusätzlich verbesserten sich mehrere kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Taillenumfang, Cholesterinwerte, Triglyzeride und Blutdruck. Foundayo ist das zweite zugelassene Adipositas-Medikament von Lilly. Es soll ab sofort über das Direktprogramm LillyDirect mit kostenloser Heimlieferung verfügbar sein. Für Versicherte mit kommerzieller Krankenversicherung ist es ab 25 US-Dollar pro Monat erhältlich, für… 

Pfizergate: Der Transparenzskandal um Ursula von der Leyens SMS

Der sogenannte Pfizergate-Skandal dreht sich um die mangelnde Transparenz bei der Aushandlung der milliardenschweren EU-weiten COVID-19-Impfstoffverträge mit Pfizer/BioNTech. Im Zentrum steht der Vorwurf, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 2021 persönlich per Textnachrichten (SMS) mit Pfizer-CEO Albert Bourla verhandelt habe – ohne ausreichende Dokumentation und spätere Offenlegung. Der Fall hat weitreichende Folgen für die Wahrnehmung von EU-Institutionen und steht in direktem Zusammenhang mit den aktuellen Gerichtsverfahren gegen Rumänien, Polen und Ungarn wegen nicht abgenommener Impfdosen. Ursprung des Skandals: Persönliche Diplomatie per SMS Im April 2021 berichtete die New York Times, dass von der Leyen über Wochen hinweg SMS und Telefonate mit Bourla ausgetauscht habe, um die Verhandlungen über den dritten großen EU-Pfizer-Vertrag voranzutreiben. Dieser Vertrag sah die Lieferung von bis zu 1,8 Milliarden Dosen (plus Optionen) vor – ein Volumen, das die EU-Bevölkerung bei weitem überstieg und später zu massiven… 

Pfizer-Gate: Überbestellungen von COVID-Impfstoffen in EU-Staaten

Das am Mittwoch ergangene Urteil des Brüsseler Gerichts erster Instanz gegen Rumänien und Polen wegen nicht abgenommener Pfizer/BioNTech-Impfstoffdosen ist kein Einzelfall. Mehrere EU-Mitgliedstaaten hatten nach dem Abflauen der Pandemie mit massiven Überbeständen zu kämpfen, die zu Millionen vernichteter Dosen, hohen finanziellen Verlusten und rechtlichen Auseinandersetzungen führten. Besonders betroffen waren osteuropäische Länder, die sich 2021 im Rahmen der zentralen EU-Beschaffung verpflichtet hatten, weit mehr Dosen zu ordern, als später benötigt wurden. Polen: Paralleler Fall mit höherem Streitwert Polen wurde zusammen mit Rumänien am 1. April 2026 in erster Instanz verurteilt, ausstehende Beträge für nicht abgenommene Dosen zu zahlen. Pfizer/BioNTech fordern von Polen etwa 1,4 Milliarden Euro (rund 6 Milliarden Z?oty) für rund 60 Millionen Dosen, die das Land 2022 verweigert hatte. Die polnische Regierung berief sich damals auf Force Majeure (u. a. den Krieg in der Ukraine) und massive Überbestände. Das…